Mit einem eindrucksvollen 6:1-Sieg feierten die Sportfreunde Niederwenigern am Mittwochabend den Landesliga-Klassenerhalt.

SF Niederwenigern

Stimmen zum "Aufstieg"

18. Juni 2015, 17:25 Uhr
Foto: Wein

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Mit einem eindrucksvollen 6:1-Sieg feierten die Sportfreunde Niederwenigern am Mittwochabend den Landesliga-Klassenerhalt.

RevierSport sammelte auf dem Glückauf-Sportplatz Stimmen der Schwarz-Gelben.

"Klassenerhalt" war aus Sicht der Sportfreunde dabei gar nicht die richtige Bezeichnung, denn auf der Facebook-Seite des Vereins feierte man gar einen "Aufstieg":

In diese Richtung ging auch Jürgen Margref, als er an die kommenden Aufgaben dachte. "Die Qualität der Liga steigt, es gibt ja keine Verbandsliga mehr, sondern nur noch zwei Landesliga-Gruppen. Für uns wird es nicht einfacher, aber wir werden unseren Weg mit jungen Spielern weitergehen", erklärte der Coach.

Wir sind einfach nur noch happy
Jürgen Margref

Dann feierte der Trainer weiter - allerdings ganz spontan: "Wir hatten nichts geplant." Was jedoch nicht für die 90 Minuten gegen Grün-Weiß Wuppertal galt: "Den Spielverlauf hatte ich im Prinzip so vorhergesagt. Für uns war wichtig, leidenschaftlich aufzutreten, Geduld zu haben und die Fehler des Gegners zu bestrafen. Dann war mir klar, dass denen irgendwann der Sprit ausgehen würde."

"Wir haben sehr gut nach vorne gespielt und waren auch griffig in den Zweikämpfen", analysierte Margref weiter, hatte aber auch ein Lob für den Gegner übrig. "Sie waren ein fairer Gegner, nie unsportlich. Aber wir sind jetzt einfach nur noch happy, dass wir die schwierige Aufgabe gemeistert haben."

Abwehrspieler [person=12982]Konstantin Konrad[/person] hatte eine anstrengende Reise hinter sich, bis er schließlich am Glückauf-Sportplatz ankam. Als der Stadionsprecher das Mikro beim Stand von 4:1 der Hausherren in die Hand nahm, um seine Einwechslung bekanntzugeben, dachten manche der offiziell 1.100 Zuschauer, dass sie sich verhört hätten. Er verkündete, dass der sehr agile [person=27573]Dominik Enz[/person] durch den 28-Jährigen ausgetauscht wird, mit den Worten: "Unser Konni Konrad - frisch aus Las Vegas!"

Die Geschichte stimmte tatsächlich: Konrad unterbrach seinen schon längerfristig geplanten Urlaub, nur um am Abstiegs-Endspiel teilzunehmen. Die Freude beim Routinier nach dem 6:1 war groß, eine große Party konnte er aber nicht schmeißen, da er am Donnerstag schon wieder ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten zurückkehrte.

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