Am Dienstagabend hat der Kreis Bochum seinen Vertreter für die Bezirksliga-Aufstiegsrelegation gefunden.

BL-Relegation

Wattenscheid darf auf den Aufstieg hoffen

17. Juni 2015, 18:10 Uhr
Foto: Jan Vordenbäumen

Foto: Jan Vordenbäumen

Am Dienstagabend hat der Kreis Bochum seinen Vertreter für die Bezirksliga-Aufstiegsrelegation gefunden.

Im Rahmen der Bochumer „Kreismeisterschaft“ wurde auch der mögliche dritte Aufsteiger in die Bezirksliga ermittelt. Während die beiden Meister TuS Harpen und TuS Kaltehardt den „Kreismeister“ unter sich ausmachten, kämpften die jeweiligen Vize-Meister DJK Wattenscheid und der Werner SV um den Einzug in die Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga.

Harpen wird Kreismeister

Das Finale ist flott erzählt: Harpen gewann verdient mit 4:2. Beiden Teams merkte man die lange Saison an. Am Ende steckte sich Harpen 1.000 Euro Siegprämie ein, Kaltehardt immerhin noch 500 Euro.
Im Anschluss folgte das eigentliche Highlight des Abends: Das Spiel um Platz drei. Von der ersten Minute an spürten die gut 450 zahlenden Zuschauer was auf dem Spiel stand. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit Vorteilen für die DJK.

Wattenscheids Ali El-Lahib brachte die DJK bereits im ersten Durchgang in Führung. Von Werne kam lange Zeit zu wenig. Erst der Platzverweis gegen Tim Tietz (Tietz hat Wattenscheids Paul ohne Absicht ins Gesicht getreten) wirkte wie eine Ohrfeige – plötzlich war Werne hellwach, aufgeweckt und aktiver, erspielte sich einige gute Gelegenheiten. Am Ende brachte Wattenscheid einen der vielen Konter zum entscheidenden 2:0 unter. Benjamin Kann war zur Stelle.

Wattenscheid in der Relegation

Damit trifft die Mannschaft von Ralf Fischer auf den noch zu ermittelnden Vertreter aus Gelsenkirchen und darf weiter auf den Aufstieg hoffen: „Ein Pauschallob an die ganze Truppe, das war nicht einfach innerhalb von zwei Tagen zwei Spiele auf diesem Niveau zu absolvieren. Wir haben nicht viel zugelassen, haben es bloß versäumt eher das zweite Tor zu machen.“

Sein Gegenüber Tobi Wilde analysierte: „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu viel gepöhlt und mit langen Bällen agiert. Das haben wir in der zweiten Hälfte besser gemacht, waren auch nach dem Platzverweis engagierter und haben uns Chancen erarbeitet. Mit etwas Glück machen wir das 1:1, haben dann hinten auf gemacht und den Konter kassiert. Das nötige Quäntchen Glück hatte diesmal die DJK. Glückwunsch nach Wattenscheid."

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