Am Donnerstag trifft Westfalia Rhynern II in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation in die Landesliga auf Westfalia Wethmar.

Westfalia Rhynern II

Mallorca-Nachwehen kein Hindernis

Tobias Hinne-Schneider
16. Juni 2015, 18:07 Uhr
Foto: Makiela

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Am Donnerstag trifft Westfalia Rhynern II in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation in die Landesliga auf Westfalia Wethmar.

Die Reserve von Westfalia Rhynern sicherte sich in der Bezirksliga 7 den zweiten Platz hinter der SuS Bad Westernkotten, Wethmar musste lediglich dem VFL Kemminghausen den Vortritt lassen. "Der Aufstieg wäre für uns das Sahnehäubchen auf einer großartigen Saison", freut sich ein ohnehin zufriedener Rhynern-Coach Thomas Schneider über die Leistungen seiner jungen Mannschaft. Der Gewinner aus der Partie zwischen Wethmar und Rhynern trifft in der zweiten Runde auf den Sieger des Spiels Viktoria Resse/Teutonia SuS Waltrop.

Pikant: Aktuell verweilt die Mannschaft von Schneider auf Mallorca und landet erst am Donnerstagmorgen wieder in Deutschland. Der Trainer vertraut seiner Mannschaft, dass sie die nötige Ernsthaftigkeit an den Tag legen wird: "Wir haben am Sonntag nach unserem Spiel zusammengesessen und die Flüge umgebucht, weil die Jungs eigentlich noch länger bleiben wollten. Ganz streichen war aber nie eine Option. Ich denke, dass sie am Montag und Dienstag ordentlich Gas geben werden und es am Mittwoch ruhiger angehen lassen." Der Trainingsbetrieb bei der Reserve des Oberligisten liegt daher auch auf Eis.

Trotzdem bereitet sich das Trainergespann um Schneider gewissenhaft auf die kommende Aufgabe vor, so verweilte ein Verantwortlicher der Rhyneraner am letzten Spieltag in Wethmar. Die Partie endete mit 8:1 für den kommenden Kontrahenten. "Die haben nicht umsonst 92 Tore in der Saison geschossen, das ist ein ganz harter Brocken. Wir gehen das Spiel ohne Druck an, haben vor der Saison nicht damit gerechnet überhaupt in eine solche Situation zu kommen. Wethmar ist aufgrund der Erfahrung sicherlich der Favorit", beurteilt Schneider die Ausgangssituation.

Mit einem Altersdurchschnitt von 19,8 Jahren ist Westfalia Rhynern II die jüngste Mannschaft in der Relegation. Schneider verdeutlicht noch einmal was im Vordergurng steht: "Unabhängig von der Ligazugehörigkeit werden wir unseren Weg weiter gehen, das heißt jungen Talenten die Möglichkeit bieten, den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft zu schaffen. In jedem Jahr gibt es einen kleinen Umbruch, dieses Mal wird die Mannschaft noch jünger sein als in der laufenden Saison."

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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