Am Mittwochabend kann der FSV Duisburg mit einem Heimsieg gegen den SC Düsseldorf-West den ersten Oberliga-Aufstieg der Klubgeschichte perfekt machen.

FSV Duisburg

Rieseneuphorie im Umfeld

16. Juni 2015, 10:37 Uhr
Foto: Ketzer

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Am Mittwochabend kann der FSV Duisburg mit einem Heimsieg gegen den SC Düsseldorf-West den ersten Oberliga-Aufstieg der Klubgeschichte perfekt machen.

Ab 19.30 Uhr werden die Weiß-Blau-Roten an der heimischen Warbruckstraße alles daran setzen, den zum Aufstieg benötigten Sieg einzufahren. Ein Remis reicht dem FSV nach den Partien beider Klubs gegen Kleve (FSV 0:0, Düsseldorf 4:0) nicht.

"Das strategische 0:0 haben wir erreicht", war Trainer Heiko Heinlein nach dem Punktgewinn in Kleve erleichtert. "Dass wir in Kleve niemals fünf Tore schießen, das war klar. Ein kleiner Sieg hätte ja nichts an der Ausgangslage für das Spiel am Mittwoch geändert." Über die Motivation muss sich Heinlein so oder so keine Sorgen machen. "Wir haben eine absolut positive Stimmung, die Jungs haben ein Funkeln in den Augen. Wir wollen absolut alles geben", bekräftigt Heinlein.

Die Probleme könnten hingegen beim "Drumherum" auftauchen. Der Klub darf mit einer vierstelligen Besucherzahl rechnen, die Euphorie im Duisburger Norden ist riesig. So riesig, dass die Verantwortlichen extra ein eigenes "Orga-Komitee" für die Mittwochspartie einberiefen, um spezielle Abläufe vorab zu planen. Dass ein frühes Erscheinen am Sportplatz sinnvoll wäre, will Heinlein nicht bestreiten: "Es kann sein, dass irgendwann die Deadline kommt und keiner mehr rein darf." Sicher ist auch, dass die Hamborner ihre Heimat im Falle eines Aufstiegs für mindestens zwei Spiele verlassen müssten. Partien gegen den Wuppertaler SV und den KFC Uerdingen würden definitiv nicht an der Warbruckstraße ausgetragen werden können.

Doch bevor es soweit ist, muss ein einziges Spiel gewonnen werden. Dass dies nicht leicht wird, dessen ist sich der Trainer nach der Beobachtung des Düsseldorfer 4:0-Erfolgs gegen Kleve sicher: "Die hätten es qualitativ sicher verdient, Oberliga zu spielen. West ist sehr, sehr kompakt, mit Planung und System unterwegs." Wie gut daher, dass beim FSV alle Mann an Bord sind und die eingespielte Top-Elf das größte Spiel der Klubgeschichte absolvieren darf.

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