Am Ende durfte sich jeder der rund 500 Zuschauer in Wuppertal vier Mal freuen und vier Mal ärgern.

LL NR

"Unerklärliches" 4:4 in Wuppertal

15. Juni 2015, 09:17 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Am Ende durfte sich jeder der rund 500 Zuschauer in Wuppertal vier Mal freuen und vier Mal ärgern.

Im zweiten Spiel der Landesliga Niederrhein-Relegation trennten sich der TuS GW Wuppertal und die VSF Amern 4:4. Die Reaktionen nach dem Spiel hätten nicht unterschiedlicher sein können. Während in der einen Spielhälfte eine rote Spielertraube den Amerner Verbleib in der Landesliga feierte, trauerten die in Grün gekleideten Wuppertaler auf der anderen Seite der zwischenzeitlichen 3:1-Führung hinterher. Sowohl in der Verrücktheit, als auch der Unerklärlichkeit dieses mitreißenden, torreichen Spiels waren sich nach dem Abpfiff aber alle einig.

Der Vorbereiter des 1:0 durch [person=19368]Jean Louis Tavarez[/person] und dem 3:1 von Jonas Slomka kurz vor der Pause, Murat Yavuz, fehlten nach der Partie ein wenig die Worte, warum es trotz seiner zwei Torvorlagen nicht zum Dreier gereicht hat: „Ich habe dafür keine Erklärung. Uns reicht jetzt gegen Niederwenigern am Mittwoch zwar ein Unentschieden, aber unsre Ziel war eigentlich der Sieg.“

Bruse geht nach neun Jahren

Amerns Trainer Rainer Bruse, für den dieses 4:4 der Abschluss seiner neunjährigen Amtszeit bei den VSF war, schloss sich dem an, war aber verständlicher Weise sichtlich zufriedener: „Ein besseres Drehbuch hätte man für mich nach neun Jahren wohl nicht schreiben können. Das war eines der Fußballspiele, die am Ende nicht zu erklären sind. Meine Mannschaft hat Charakterstärke bewiesen.“

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren