In einer mitreißenden Begegnung sichern sich die VSF Amern durch ein 4:4 (3:1) gegen den TuS GW Wuppertal den Klassenerhalt.

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Acht-Tore-Krimi und der Klassenerhalt

14. Juni 2015, 18:47 Uhr
Foto: Lukas Hornscheidt

Foto: Lukas Hornscheidt

In einer mitreißenden Begegnung sichern sich die VSF Amern durch ein 4:4 (3:1) gegen den TuS GW Wuppertal den Klassenerhalt.

Trotz anfänglicher Überlegenheit sah es bis zur 30. Minuten klar danach aus, als sollten die Wuppertaler einen großen Schritt in Richtung Ligaverbleib machen. Quasi im Gegenzug zur ersten nennenswerten Torchance durch Amerns Angreifer Konstantinos Agathagelidis, brachte [person=19368]Jean Louis Tavarez[/person] die Gastgeber in Führung (15.). Bedanken musste sich der defensive Mittelfeldspieler dabei vor allem bei Michel Busen, der den Ball zuvor leichtfertig an Murat Yavuz vertändelt hatte.

Weitere 15 Zeigerumdrehungen später sah bereits alles nach einer klaren Angelegenheit aus. Ein kapitaler Fehlpass sorgte für das 2:0 durch [person=10504]Osman Öztürk.[/person] Dank eines, wie schon gegen Niederwenigern am vergangenen Mittwoch, glänzend aufgelegten [person=13157]Rene Jansen[/person] blieben die Gäste aber im Spiel, denn der Toptorjäger erzielte in der 36. Spielminute den Anschluss. Noch vor der Pause stellte Jonas Slomka per Heber über Torwart Dennis Metten den alten Abstand wieder her (43.).

Wasserfuhr wird zum tragischen Helden
Wer dann glaubte, die Teams würden es in der zweiten Hälfte ruhiger angehen lassen, wurde ab der 64. Minute Lügen gestraft. Plötzlich machte Wuppertal die Amerner Fehler des ersten Durchgangs und so brachte Dominik Heythausen sein Team zurück ins Spiel (64.). Ein Schock für die Hausherren, die sich nur noch aufs Verteidigen beschränkten. Folgerichtig machte Jansen in der 79. Minute seinen Doppelpack perfekt. Zu diesem verrückten Spiel passte es dann, dass Wuppertal Nehmerqualitäten bewies. Drei Minuten vor dem regulären Spielende erzielte Öztürk seinen zweiten Treffer und schien damit für die Entscheidung gesorgt zu haben.

Vier Minuten legte der Schiedsrichter schließlich oben drauf und Amern hoffte noch einmal. Einen langen Ball wollte GW-Keeper Julian Wasserfuhr abfangen, verlor ihn aber aus den Armen, vor die Füße von Jansen, der nur noch für Daniel Kawohl querlegen musste (90.+4).

Damit sichern die Vereinigten Sportfreunde Amern den Verbleib in der Landesliga und können entspannt auf das entscheidende letzte Spiel am Mittwoch (Anstoß: 19:30 Uhr) zwischen den SF Niederwenigern und GW Wuppertal schauen.

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