Der FSV Duisburg 1989 e.V. hat sich nach dem 0:0 am Sonntagnachmittag beim 1. FC Kleve seine Chance zum Aufstieg in die Oberliga Niederrhein gewahrt.

FSV Duisburg

Chance zum Aufstieg in Kleve gewahrt

Christian Knippschild
14. Juni 2015, 18:31 Uhr
Foto: Ketzer

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Der FSV Duisburg 1989 e.V. hat sich nach dem 0:0 am Sonntagnachmittag beim 1. FC Kleve seine Chance zum Aufstieg in die Oberliga Niederrhein gewahrt.

Die Marxloher wurden von rund 700 frenetischen Schlachtenbummlern in der Kreisstadt Kleve unterstützt und entführten verdient den wichtigen Auswärtspunkt vom Bresserberg. „So viel Stimmung war hier schon seit der Regionalligazeit im Jahre 2005 nicht mehr hier“, erinnerte sich FCK-Vereinsurgestein und Stadionsprecher Erich Billion. Bei schwül-warmen Temperaturen gewann die Partie erst in der Schlussphase, die ungemein von der Spannung lebte, an Tempo. In der Nachspielzeit war es der eingewechselte FCK-Stürmer Otman Maehouat, der die Duisburger Aufstiegsträume hätte platzen lassen können. Der junge Marokkaner zeigte aber Nerven, als er völlig freistehend den Ball nur noch ins Tor einschieben musste und dann kläglich aus der Nahdistanz gegen den gut aufgelegten FSV-Keeper Umut Sagsinlar scheiterte.

[infobox-right]1.FC Kleve: Minas – Tekaat, Haeger, Braun, Buttgereit – Forster – Terfloth, Baran (78. Wetzels), Haal (56. Akpinar), Klein-Wiele – Gorgs (56. Maehouat)
FSV Duisburg: Sagsinlar – Dipold, M. Alkurt, Welky, Hennen – Celik, Altin – Basaran, Karadag (86. Y. Alkurt), Kilinc – Ardic
Schiedsrichter: Florian Kötter (Velbert)
Zuschauer: 1.000[/infobox]

Nach dem Spiel gab sich die Heinlein-Truppe aber kämpferisch. Mittelfeldantreiber [person=1511]Bora Karadag[/person]: „Wir haben durch dieses Remis unser Endspiel gegen den SC Düsseldorf-West erreicht und das ist alles was hier zählte. Unsere Fans haben uns toll unterstützt. Auf diese Unterstützung bauen wir nun zu Hause in Marxloh. Wir erwarten nun bis zu 4.000 Fans. Die Warbruckstraße wird brennen.“ Ins selbe Horn stieß der Duisburger Abwehrchef Stephan Hennen nachdem seine Mannschaft sich eine gute Ausgangsposition verschafft hat: „Wir setzen nun alles auf eine Karte.“

FSV-Coach Heiko Heinlein warnte jedoch vor zu großer Euphorie: „Unser Minimalziel haben wir erreicht. Wenn der FC Kleve in der Nachspielzeit das 1:0 macht, dann wäre hier schon alles aus gewesen. Aufgrund der vorangegangenen Partie haben wir aber nun doch alles selber am Mittwoch in der Hand.“ Der Erfolgscoach prophezeit den Düsseldorfern einen Kulturschock: „Die Euphorie in Marxloh ist jetzt schon grenzenlos. Diese Unterstützung, die wir zur Zeit von der Bevölkerung erfahren, hätte so mancher Regionalligist gerne. Unsere Sportanlage wird sicherlich zum Endspiel aus allen Nähten platzen.“

Autor: Christian Knippschild

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