Der zuletzt vom FC Schalke umworbene Markus Weinzierl kann sich vorstellen, einen Abschied vom FCA bei einem passenden Angebot künftig in Erwägung zu ziehen.

Markus Weinzierl

Emotionale Entscheidung für Augsburg

dpa
12. Juni 2015, 21:09 Uhr

Der zuletzt vom FC Schalke umworbene Markus Weinzierl kann sich vorstellen, einen Abschied vom FCA bei einem passenden Angebot künftig in Erwägung zu ziehen.

"Sollte das passieren, werde ich mich dann damit befassen, aber für diesen Moment habe ich meinen Entschluss gefasst und freue mich auf die Vorbereitung und die Saison 2015/2016 mit dem FCA", sagte Weinzierl im Interview von "Spiegel online". Der Trainer ist in Augsburg noch mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet.

Weinzierl begründete seine Absage an "Königsblau" mit Gefühlen. "Es waren zwei sehr reizvolle Optionen, Schalke ist ein Traditionsverein. Die Anfrage hat mich gefreut und geehrt, rational hat vieles dafür gesprochen. Aber am Ende habe ich mich auch emotional entschieden - für den FCA."

Der 40-Jährige bestätigte, dass ihm ein unterschriftsreifes Angebot der Schalker vorlag. Weinzierl hatte am Mittwoch Schalke abgesagt. "In Gelsenkirchen hätte ich sofort anfangen müssen, ein kurzfristiger Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt fühlte sich jedoch nicht richtig an. Ich wollte mich nach drei wunderbaren Jahren nicht auf diese Weise von Augsburg verabschieden", sagte Weinzierl. Der FCA hatte sich als Tabellen-Fünfter überraschend für die Europa League qualifiziert.

Autor: dpa

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