Pünktlich zum Saisonfinale hat RW Ahlen seinen Internetauftritt auf ein neues Level gehievt. Ob die Münsterländer künftig auch eine Liga höher spielen, zeigt der Sonntag.

RW Ahlen

Noch zwei Tage bis zum Aufstieg?

12. Juni 2015, 10:58 Uhr
Foto: Arthur Makiela

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Pünktlich zum Saisonfinale hat RW Ahlen seinen Internetauftritt auf ein neues Level gehievt. Ob die Münsterländer künftig auch eine Liga höher spielen, zeigt der Sonntag.

Im westfälischen Münsterland herrscht spätestens seit dem vergangenen Wochenende pure Euphorie. Nachdem die Ahlener mit dem 1:0-Erfolg über den SV Zweckel pünktlich vor dem abschließenden Spieltag den Sprung zurück auf Aufstiegsplatz zwei geschafft haben, brennen nun alle in Ahlen auf den Aufstieg in die Regionalliga. Dafür benötigt RWA beim Auswärtsspiel in Neuenkirchen am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) noch einen Punkt.

Zurück in der Erfolgsspur

Nach einer furiosen Hinserie, in der die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen die Oberliga beherrscht hatte, brachte die Rückserie vermehrt Tiefen. Die Kaltschnäuzigkeit und Leichtigkeit ging dem Team mitunter ab. Mittlerweile haben sich die Münsterländer aber in die Erfolgsspur zurückgekämpft und wollen unbedingt aus eigener Kraft den Aufstieg klarstellen. "Es ist wichtig immer wieder aufzustehen, wenn man Rückschläge erleidet, und das haben wir in diesem Jahr bewiesen. Wenn man nach solchen Momenten wieder aufsteht, dann gibt es für mich keinen Zweifel am Aufstieg und keinen anderen Verein, der es mehr verdient hat als wir", erklärt Daniel Schaffer im Interview auf der vereinseigenen Homepage.

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Während Konkurrent Westfalia Rhynern sein schweres Auswärtsspiel in Lippstadt unbedingt gewinnen und dann auf einen Ausrutscher von RWA hoffen muss, reist die Antwerpen-Elf ebenfalls zu einem unbequemen Gegner. Die Mannschaft weiß nur zu gut um die 0:2-Heimniederlage, die sie in der Hinserie gegen die "Wundertüte" SuS Neuenkirchen kassierte. "Neuenkirchen hat uns richtig gefordert und ein sehr starkes Spiel gemacht. Wir hatten überhaupt keine Torchancen und wurden von der Aggressivität des Gegners komplett überrascht", berichtete Antwerpen damals. Nun gilt es indes mit mehr als 500 erwarteten RWA-Anhängern im Rücken im Kreis Steinfurt mindestens einen Punkt einzufahren. "Das lassen wir uns jetzt nicht mehr nehmen", ist sich Daniel Schaffer sicher.

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