Westfalia Gelsenkirchen kämpft mit zwei weiteren Konkurrenten um den Aufstieg in die Bezirksliga. Trainer Holger Gehrmann kritisiert die Aufstiegsmodalitäten.

Westfalia Gelsenkirchen

"Wollen Minimal-Chance nutzen"

Henrik Wintermann
13. Juni 2015, 13:37 Uhr
Foto: stebla

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Westfalia Gelsenkirchen kämpft mit zwei weiteren Konkurrenten um den Aufstieg in die Bezirksliga. Trainer Holger Gehrmann kritisiert die Aufstiegsmodalitäten.

Der Aufstiegsprozess in der Kreisliga A2 Gelsenkirchen ist eine komplexe Angelegenheit, die Westfalia-Coach Gehrmann zutiefst verurteilt: "Für mich ist das eine absolute Katastrophe. Es ist doch eine Bestrafung für eine Mannschaft, die durch eine starke Saison Meister wird, jedoch nicht direkt aufsteigt, sondern erst in die Relegationsspiele muss."

Die Aufstiegsmodalitäten besagen, dass der Meister der Kreisliga A Gruppe 2 zunächst in ein Entscheidungsspiel gegen den Meister aus der Kreisliga A Gruppe 1 muss. Wer das gewinnt, ist sicher in die Bezirksliga aufgestiegen. Der in diesem Duell unterlegene Klub muss in ein weiteres Relegationsspiel. Sollte das auch verloren gehen, müsste die Mannschaft in den Modus eines Hin- und Rückspieles.

Westfalia Gelsenkirchen rangiert momentan auf dem zweiten Tabellenplatz und liefert sich am letzten Spieltag einen Dreikampf um die Spitze. "Wenn es nicht mit der Meisterschaft klappen sollte, hoffen wir auf einen versöhnlichen Abschluss. Wir besitzen die beste Defensive der Liga und haben in zwei Spielen gegen den Spitzenreiter einen starken Auftritt hingelegt", sagt Gehrmann.

Autor: Henrik Wintermann

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