Zwei Termine stehen für Rot-Weiss Wacker Bismarck in dieser Saison noch auf dem Programm.

RWW Bismarck

Kämper stolz auf seine Aufsteiger

10. Juni 2015, 09:56 Uhr
Foto: RWW Bismarck

Foto: RWW Bismarck

Zwei Termine stehen für Rot-Weiss Wacker Bismarck in dieser Saison noch auf dem Programm.

Der erste ist am Freitagabend, dann findet die offizielle Meisterfeier des "Noch-B-Ligisten" statt. Dort wird sich Trainer Tim Kämper bestimmt noch einmal bei seiner Mannschaft bedanken, das Kompliment für eine tolle Spielzeit mit einem satten Zweieinhalb-Punkte-Schnitt gibt es aber auch schon im RS-Gespräch: "Gratulation an die Mannschaft, ich kann wirklich alle loben. Der Vorstand und das Umfeld haben sich sehr über diesen Aufstieg gefreut", sagt Kämper und erinnert daran, dass man schließlich die Früchte harter Arbeit erntet. "Das Training hat uns die nötige Kraft gegeben. Ab der 70. Minute konnten wir konditionell immer noch zusetzen und haben viele Spiele so spät für uns entschieden.

Lediglich beim letzten Heimspiel sei die Luft "etwas raus" gewesen. Kämper: "Der Biss war gegen Haverkamp nicht mehr da, das hat mich ein bisschen geärgert. Aber was soll's, wir haben 2:0 gewonnen." Unter ähnlichen Vorzeichen wird wohl auch der Ausklang am Sonntag in Heßler stehen, wenn Rot-Weiss bei Grün-Weiß zu Gast ist.

Der Blick der Bismarcker geht allmählich aber schon weiter voraus. Die spannende Frage ist, welche Rolle der Traditionsklub in der A-Kreisliga spielen kann. "Als Aufsteiger geht es darum, nicht abzusteigen", hält Kämper fest, lässt aber durchschimmern, dass man damit liebäugelt, vielleicht nicht ganz bis zum Ende zittern zu müssen. Mittelfristig will sich RWW dann in der A-Liga etablieren. Der Kader, der dieses Projekt ab dem 5. Juli - dann nimmt Rot-Weiss das Training wieder auf - in Angriff nimmt, wird ein ganz ähnliches Gesicht haben, wie die Meistertruppe. "Es gibt noch ein, zwei Wackelkandidaten", verrät Kämper, "es wird aber auch Verstärkungen geben, die A-Liga-Erfahrung haben." Was mit der Mannschaft zu erreichen ist, sei letztlich auch davon abhängig, was die Konkurrenz personell so auf die Beine stellt.

Zukunftsmusik. Vorher darf noch ein bisschen gefeiert werden. Die Mannschaft macht demnächst die obligatorische Abschlussfahrt. Aber nicht nach "Malle"! "Es geht nach Arcen in Holland, dort verbringen die Jungs ein verlängertes Wochenende. Das haben sie sich auch verdient", schmunzelt ihr Chef.

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren