Der Schlendrian, der sich beim FC Barcelona gegen Ende der vergangenen Saison eingeschlichen und dem Traditionsverein die erfolgreiche Titelverteidigung gekostet hat, soll sich auf keinen Fall wiederholen. Darum hat Klub-Präsident Joan Laporta ein Diszplin-Komitee eingerichtet, dass die Einstellung der Spieler schärfer beobachten soll.

"Barca" stellt Spieler unter strenge Beobachtung

Wöchentliche Treffen stehen auf dem Plan

janat1
11. Juli 2007, 17:31 Uhr

Der Schlendrian, der sich beim FC Barcelona gegen Ende der vergangenen Saison eingeschlichen und dem Traditionsverein die erfolgreiche Titelverteidigung gekostet hat, soll sich auf keinen Fall wiederholen. Darum hat Klub-Präsident Joan Laporta ein Diszplin-Komitee eingerichtet, dass die Einstellung der Spieler schärfer beobachten soll.

Dies erklärte der "Barca"-Boss gegenüber Radio Catalunya. Dem Komitee werden Laporta selber sowie Trainer Frank Rijkaard, Sportdirektor Txiki Begiristain und Spieler-Vertreter angehören.

Es sollen wöchentliche Treffen stattfinden, um zu verhindern, dass das Team "in die Lockerheit und das übermäßige Selbstvertrauen verfällt, die zu einer Reduzierung der Professionalität geführt haben", sagte Laporta.

Der Präsident hatte wie Fans und Presse die "Barca"-Spieler nach der abgelaufenen Saison für ihre Einstellung kritisiert, verspricht aber, dass es "keinen plötzlichen Wechsel zu einer Diktatur" gebe. "Aber sie müssen auf sich selber achten, gut trainieren, auf dem Platz ihr Bestes geben und mehr an den Vereins-Events teilnehmen."

Autor: janat1

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