Rainer Bruse, Trainer von den VSF Amern, verlässt den Klub nach neun Jahren. Sein letzter Wunsch: Der Klassenerhalt.

VSF Amern

"Der Abstieg wäre eine Tragödie"

09. Juni 2015, 13:21 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Rainer Bruse, Trainer von den VSF Amern, verlässt den Klub nach neun Jahren. Sein letzter Wunsch: Der Klassenerhalt.

Ein Punkt trennte seine Truppe letztendlich vom rettenden Ufer. Nun muss Amern in zwei Entscheidungsspielen ran. "Wir sind schon was länger im Relegations-Modus und haben uns mit der Situation schon vor einiger Zeit abgefunden und beschäftigt. Daher ist es für uns keine Überraschung. Das könnte ein Vorteil für uns sein", erzählt der Coach.

Ärgerlich findet Bruse, dass seine Truppe gegen Abstiegskandidaten zu viele Punkte liegengelassen hat. Doch darüber lohnt es jetzt nicht mehr zu zweifeln. Der Fokus liegt nun voll und ganz auf den anstehenden Endspielen.
"Wir haben einen guten Lauf. Von den letzten acht Meisterschaftsspielen haben wir nur eins verloren. Ich wünsche mir, dass der Trend so weiter geht", hofft der Trainer. Hoffen tut er auch, dass seine Jungs mit viel Engagement, Kampfgeist und einer gewissen Lockerheit in die Begegnungen gehen werden.

Eine machbare Aufgabe

Zuerst muss das Team zu Hause gegen die SF Niederwenigern ran. "Die Mannschaft kenne ich nicht gut. Ihre Leistung kann ich schwer beurteilen, aber ich denke, dass es eine machbare Aufgabe ist, sie zu schlagen", erzählt Bruse mit Blick auf die Partie, die morgen um 19:30 Uhr stattfindet. Sollte Amern tatsächlich absteigen, wäre es "eine Tragödie". Immerhin wird der alteingesessene Trainer am 20. Juni im heimischen Rösler Stadion mit buntem Rahmenprogramm verabschiedet. Bruses letzter Wunsch als Mann an der Seitenlinie: "Wenn wir gleichzeitig den Klassenerhalt feiern könne, wäre es perfekt."

Autor:

Kommentieren