Es war ein zu dieser Phase drastischer Schritt, den die Verantwortlichen des VfB Waltrop in der letzten Woche gingen: Trainer Daniel Kuhn wurde mitten im Abstiegskampf entlassen.

VfB Waltrop

Trainer zwei Spiele vor Schluss entlassen

08. Juni 2015, 09:27 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Es war ein zu dieser Phase drastischer Schritt, den die Verantwortlichen des VfB Waltrop in der letzten Woche gingen: Trainer Daniel Kuhn wurde mitten im Abstiegskampf entlassen.

Der gebürtige Castrop-Rauxeler, der bereits im vergangenen Winter seine Entscheidung, ab diesem Sommer eine neue Herausforderung suchen zu wollen, kundgetan hatte, musste sein Amt zwei Spieltage vor Serienende vorzeitig aufgeben. Bereits Mitte Mai hatte Waltrops 1. Vorsitzender Joachim Beyer via RS gemahnt: "Die Luft ist sehr dünn, wir haben nur noch Sechs-Punkte-Spiele."

Sieg nach Trainerwechsel

Die beiden Jugendtrainer Olaf Senking und Martin Backwinkler haben für die letzten Wochen das Ruder beim VfB übernommen, bevor im Sommer mit Christian Schnettger (Borussia Ahsen) ein neuer Trainer in Waltrop anheuert. Kurzfristig half die Maßnahme dem VfB offenbar: Durch den überlebenswichtigen 1:0-Heimsieg gegen Mitkonkurrent Eintracht Datteln verschafften sich die Waltroper wieder etwas Luft im Abstiegskampf.

Mit einem Erfolg beim fünftplatzierten Westfalia Langenbochum könnte der VfB aus eigener Kraft den Klassenerhalt klar machen. Verlieren die Waltroper oder spielen nur Remis, müssen sie angesichts von nur zwei Punkten Vorsprung auf Rang 14 mächtig zittern. Sowohl der TSV Marl-Hüls II, der sich für den eigenen Showdown bei Wacker Obercastrop wohl auf große Unterstützung aus der ersten Mannschaft freuen darf, als auch die DJK Herten, Westfalia Huckarde, Eintracht Datteln und der SV Hochlar befinden sich noch mittendrin in der Abstiegsverlosung.

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren