Eine Professionalisierung im Bereich der medizinischen Betreuung wird die Düsseldorfer Fortuna erfahren. Ab sofort werden die Spieler der Landeshauptstädter auch von den Spezialisten der „Kardiologie im Tangramhaus“ betreut. Am Dienstagnachmittag wurde die Kooperation mit dem Team um Dr. med. Ulrich Keil bekannt gegeben.

Kardiologen ergänzen Ärzteteam der Fortuna

Fachspezifische Betreuung durch Gemeinschaftspraxis in Düsseltal

11. Juli 2007, 11:03 Uhr

Eine Professionalisierung im Bereich der medizinischen Betreuung wird die Düsseldorfer Fortuna erfahren. Ab sofort werden die Spieler der Landeshauptstädter auch von den Spezialisten der „Kardiologie im Tangramhaus“ betreut. Am Dienstagnachmittag wurde die Kooperation mit dem Team um Dr. med. Ulrich Keil bekannt gegeben.

In Beisein von Dr. med. Ulrich Keil (Schwerpunkt Sportmedizin, Leistungsphysiologie) und Dr. med. Stefan Perings (Schwerpunkt Nuklearkardiologie u.a.), sowie dem Vorstandsvorsitzenden Peter Frymuth, Physiotherapeut Bernd Restle und den beiden Spielern Andreas Lambertz und Marco Christ konnte man sich einen ersten Eindruck verschaffen über die Räumlichkeiten, das Angebot und somit über die zukünftige Zusammenarbeit.

Dr. Keil unterstrich die Bedeutung der künftigen, regelmäßigen Untersuchungen, die man den Fortunen nun jährlich angedeihen lassen wird, um so eine kontinuierliche Übersicht zu erhalten. Die Neuzugänge sind bereits untersucht worden – die alteingesessenen Akteure folgen in den nächsten Wochen: „Wenn im Sport etwas Ernsthaftes passiert, betrifft dies in erster Linie das Herz.“

Die „Kardiologie im Tangramhaus“ ist mit fast 600 neben dem normalen Praxisbetrieb untersuchten Sportlern pro Jahr spezialisiert auf das Anforderungsprofil für Aktive. Auch beim Düsseldorfer Marathon sind diese Ärzte – auch schon Vorfeld – stark gefragt. Es gehe primär um die Gefahrenabwehr, betont Dr. Keil: „Wir bescheinigen mit unseren Untersuchungen Gesundheit bzw. Abwesenheit von Gefahr. Bei Auffälligkeiten kommt es immer zu einer gezielten Leistungsfähigkeitsüberprüfung.“

Peter Frymuth sprach angesichts der Kooperation, vor dessen Hintergrund der Vorstandsvorsitzende seit Januar Gespräche geführt hatte, von einer „wichtigen Weiterentwicklung.“ Im Mittelpunkt der Überlegungen habe die Optimierung der medizinischen Betreuung gestanden – „als Serviceangebot an die Spieler einerseits und als Fürsorgepflicht unsererseits. Wir sind sehr glücklich über diese Partnerschaft und hoffen, einen möglichst langen Weg gemeinsam bestreiten zu können.“

Das bekräftigte auch Bernd Restle, der mit seinem Physiotherapiezentrum in Flingern erste Anlaufstation nicht nur für die Fußballer der Rot-Weißen, sondern für Kicker aus der ganzen Republik ist: „Es geht um Mosaiksteinchen und für einen Aufstieg in die Zweite Liga kann ein solches tolles Mosaiksteinchen entscheidend sein.“

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