Alles Müller, oder was? Der Schalker Manager ist von seinem Ausflug in die weite, aber bisweilen rätselhafte Welt des Fußballs zurück. Beim Training wird der 44-Jährige von uns Journalisten umlagert, schließlich sind Naddel und Gina Wild ja inzwischen weg. Zwei der Kollegen gucken noch etwas sparsam aus der Wäsche, da sie nachts im „Türkenloch“ (Ja, so heißt die Kneipe wirklich, es gibt dazu auch ein Histörchen, das ich hier jetzt nicht erzähle!) versackt waren. Andy (Müller) spricht, sagt aber nichts. Ist schließlich unsere Aufgabe herauszufinden, welcher Spieler noch kommt.

Tagebuch aus dem Schalker Trainingslager in Bad Radkersburg

Tag 3, Dienstag, 10. Juli:

10. Juli 2007, 20:55 Uhr

Alles Müller, oder was? Der Schalker Manager ist von seinem Ausflug in die weite, aber bisweilen rätselhafte Welt des Fußballs zurück. Beim Training wird der 44-Jährige von uns Journalisten umlagert, schließlich sind Naddel und Gina Wild ja inzwischen weg. Zwei der Kollegen gucken noch etwas sparsam aus der Wäsche, da sie nachts im „Türkenloch“ (Ja, so heißt die Kneipe wirklich, es gibt dazu auch ein Histörchen, das ich hier jetzt nicht erzähle!) versackt waren. Andy (Müller) spricht, sagt aber nichts. Ist schließlich unsere Aufgabe herauszufinden, welcher Spieler noch kommt.

Während die Bundesligatruppe im „Stadion Mitterling“ eine lockere Einheit absolviert, gewinnt die Schalker Traditionsmannschaft um Klaus „Tanne“ Fichtel auf einem benachbarten Platz ein von Gazprom organisiertes Turnier. Der S04-Hauptsponsor hat nicht nur Teams aus sechs Ländern, in denen der russische Energieriese mit Partner-Unternehmen vertreten ist, nach Bad Radkersburg geholt, sondern schickt ein von Konzern-Vize Alexander Medvedev angeführte Truppe aus der höchsten Führungsebene aufs Feld.
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Wie gut er kicken kann, habe ich leider nicht sehen können, denn parallel fanden im Schalker Mannschaftsquartier „Hotel im Park“ die ersten offiziellen Pressegespräche statt. Gerald Asamoah und Ivan Rakitic schilderten ihre Eindrücke von den ersten Tagen in der Steiermark. „Asa“ wie immer mit etlichen lockeren Sprüchen, „Rakete“ ist noch neu und sehr jung, daher etwas zurückhaltender. Wenn er erst einmal die ganze Blase kennengelernt hat, wird er auch seine Scheu ablegen.

Nachmittags wurden mit den Kollegen Kerkhoff (WAZ), Much und Wienhold (beide Bild) die 60 Kilometer bis Bad Gleisdorf, wo der Test gegen den FC Kopenhagen (2:2) stieg, abgerissen. Das örtliche Sparkassen-Stadion versprühte den Charme einer Bezirkssportanlage, in der vor allem die Presseplätze ungewöhnlich positioniert waren. Wir saßen direkt am Spielfeldrand, wie gut dass wieder die Sonne schien, sonst wäre die Partie ein feuchtes Vergnügen geworden. Trotz des tief stehenden Lorenz haben wir alle Tore mitgekriegt, Mladen Krstajic und Manuel Neuer werden es in RevierSport am Donnerstag nicht gerne lesen.
Bis morgen,
Heiko Buschmann

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