Vor dem Finale im Oberhausener Kreispokal hat der SV Adler Osterfeld zwei klare Wunschlose für die erste Runde im Niederrheinpokal.

SV Adler Osterfeld

Der große Traum von RWO und RWE

Nils Jewko
02. Juni 2015, 18:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Vor dem Finale im Oberhausener Kreispokal hat der SV Adler Osterfeld zwei klare Wunschlose für die erste Runde im Niederrheinpokal.

Die Saison neigt sich dem Ende zu, die Entscheidungen im Auf- und Abstiegskampf sind größtenteils gefallen und die Planungen für die kommende Spielzeit meist schon in vollem Gange - für Adler Osterfeld steht am Donnerstag (16 Uhr) mit dem Kreispokal-Finale gegen die SpVgg Sterkrade-Nord aber noch ein Highlight auf dem Programm. Zwar haben beide Mannschaften bereits die Qualifikation für den Niederrheinpokal in der Tasche, doch für Adler-Trainer Udo Hauner steht im Stadtduell mehr als nur die Prestigefrage im Vordergrund. "Es ist ein Finale und wir wollen versuchen, den Titel zu verteidigen", sagt der Linienchef, der auf seinen gesamten Kader bauen kann.

Im Vorjahr setzten sich die Osterfelder mit 3:1 gegen Blau-Weiß Oberhausen durch und schalteten davor im Halbfinale den kommenden Gegner aus Sterkrade aus. Trotzdem sind für Hauner die Rollen im Spiel gegen den Landesligisten klar verteilt: "Wir sind natürlich der Außenseiter. Sterkrade hat eine gute Rückrunde gespielt, aber wenn wir einen perfekten Tag erwischen, ist alles möglich."

Im Hinterkopf der Adler ist jedoch bereits ein Termin im August: die erste Runde im Niederrheinpokal. Vor zehn Monaten scheiterte die Mannschaft um Kapitän [person=12400]Timo Pach[/person] in der ersten Runde am Ligakonkurrenten TuRa 88 Duisburg - nach diesem vergleichsweise unattraktiven Los hoffen die Oberhausener jetzt auf ein großes Kaliber. "Rot-Weiß Oberhausen oder Rot-Weiss Essen wäre ein absoluter Traum", erklärt Hauner und schiebt nach: "Schließlich brauchen wir ein bisschen Geld in unser Kasse."

Autor: Nils Jewko

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