Der MSV Duisburg hat drei Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga die ersten Spielerinnen für die neue Saison unter Vertrag genommen.

MSV-Frauen

Mehrere Leistungsträgerinnen bleiben

RS
02. Juni 2015, 12:06 Uhr
Foto: Tillmann

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Der MSV Duisburg hat drei Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga die ersten Spielerinnen für die neue Saison unter Vertrag genommen.

In dieser ersten Runde haben die Verantwortlichen zunächst Wert auf eine Einigung mit Spielerinnen aus dem bestehenden Kader gelegt. Und so kann vermeldet werden, dass gleich mehrere Leistungsträgerinnen auch im kommenden Spieljahr Streifen zeigen werden: Torfrau Meike Kämper, Mittelfeld-Ass Sofia Nati und Youngster Lara Heß, die beiden Schweizer Nationalspielerinnen Rahel Kiwic und Carmen Pulver, die Defensiv-Spielerinnen Isabel Schenk, Alice Hellfeier, Elena Hauer, Laura Neboli sowie Torfrau Anna Sarah Deinert und Steffi Weichelt, die in den letzten Spielen der vergangenen Saison nicht nur durch ihren wiederentdeckten Torinstinkt zu einer Führungsspielerin geworden ist.

Ebenfalls fortgesetzt wird die sehr erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit mit Torwart-Trainer Andreas Kontra. Geschäftsführer Bernd Maas und die Sportliche Leitung um Cheftrainerin Inka Grings an der Spitze, die seit Wochen intensiv an der Zusammenstellung des neuen Kaders arbeiten, sind mit dem Zwischenergebnis zufrieden, wissen aber auch, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt: „Wir wollen bis zum Trainingsauftakt am 6. Juli ein Team unter Vertrag haben, das die Qualität hat, in der zweiten Bundesliga angreifen zu können – wie wir es unseren Fans nach dem schmerzlichen Abstieg versprochen haben.“

Den Verein definitiv verlassen werden Kristina Sundov, Dolores Silva, Lucie Vonkova, Emilie Fillion, Virginia Kirchberger, Gurbet Kalkan und Jennifer Oster, die ihre Karriere beendet. Maas spricht im Namen des gesamten Vereins: „Wir möchten uns hier noch einmal ganz offiziell und herzlich bei diesen Spielerinnen für ihren, teilweise jahrelangen, Einsatz bedanken. Das gilt natürlich ganz besonders für Jennifer Oster.“

Autor: RS

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