Die Saison 2014/15 war nicht die Spielzeit des BVB. Immerhin konnten die Dortmunder mit einer guten Rückrunde die Kohlen halbwegs aus dem Feuer holen.

Borussia Dortmund

Die Bilanz zur Saison 2014/15

02. Juni 2015, 12:05 Uhr
Foto: firo

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Die Saison 2014/15 war nicht die Spielzeit des BVB. Immerhin konnten die Dortmunder mit einer guten Rückrunde die Kohlen halbwegs aus dem Feuer holen.

Aufsteiger
Dank der Tore von [person=12384]Pierre-Emerick Aubameyang[/person] hat es der BVB in die Europa League geschafft. Machte der Gabuner in der Hinrunde noch nicht den treffsichersten Eindruck (5 Tore), so legte er in der Rückserie richtig zu (16). Auch [person=4997]Erik Durm[/person] steigerte sich im Laufe der Saison deutlich. Vor allem nachdem er nach dem Winter von seiner langen Verletzungspause zurückkehrte, war er maßgeblich am Aufstieg des BVB beteiligt. Nicht zu vergessen [person=1702]Mitch Langerak[/person], der es endlich aus dem Schatten von Roman Weidenfeller geschafft hat.

Absteiger
[person=24486]Ciro Immobile[/person] blieb weit hinter seinen Erwartungen zurück. In der Rückserie setzte Jürgen Klopp kaum mehr auf den Italiener, der bei seinen wenigen Einsätzen aber auch nicht zeigte, dass er mehr verdient hätte. Auf [person=22584]Milos Jojic[/person] verzichtete der Coach im Laufe der Saison irgendwann sogar komplett. Aber auch [person=1864]Ilkay Gündogan[/person] und [person=1710]Shinji Kagawa[/person] blieben hinter ihren Erwartungen zurück. Nur gelegentlich zeigten die Spielgestalter, was sie können. Pech hatte [person=1628]Kevin Großkreutz[/person]. Erst konnte der Weltmeister nicht überzeugen, dann fehlte er verletzt.

Zukunft
In Dortmund steht ein Umbruch an. Unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel wird sich beim BVB ganz sicher so einiges ändern. Die zurückliegende Spielzeit hat aber auch gezeigt, dass dies dringend nötig ist. Zwar haben in Marco Reus, Mats Hummels oder Neven Subotic einige Leistungsträger ihren Verbleib zugesagt, dennoch wird Tuchel in Dortmund umräumen, wenn er am 1. Juli offiziell seinen Dienst antritt. In Gonzalo Castro hat er bereits den ersten Neuen nach Dortmund geholt, um seine Spielphilosophie durchziehen zu können.

Stärken
Offensivfreudig: Nur der Meister FC Bayern München gab mehr Torschüsse ab (588) als Borussia Dortmund (568).

Zweikampfstärke: Die einzige Defensive der Bundesliga, die stärker war als jene des BVB, war die vom FC Augsburg (53 Prozent gewonnene Zweikämpfe).

Stark in 2015: Nur zwei Klubs in der Bundesliga haben in der Rückrunde einer Saison genauso viele Plätze gutgemacht: Der HSV (von Platz 18 auf 7 2006/2007) und Schalke 04 (von Platz 17 auf 7 1968/1969).

Schwächen
Harmlos im Abschluss: Nur zwei Mannschaften in der Bundesliga hatten eine schlechtere Trefferquote als Borussia Dortmund: Durchschnittlich landete nur jeder zwölfte Torschuss im Tor.

Schwache direkte Freistöße: Der BVB konnte nicht ein einziges Mal über einen Torerfolg per direktem Freistioß jubeln.

Anfällig bei Eckbällen: Da stimmte die Zuordnung des Öfteren überhaupt nicht: Einzig der FSV Mainz 05 kassierte nach Ecken mehr Gegentore (sieben).

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