Die Ballfreunde Bergeborbeck stehen kurz vor dem Super-Gau.

BF Bergeborbeck

Abstieg oder Malle-Absage?

Krystian Wozniak
01. Juni 2015, 15:35 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Ballfreunde Bergeborbeck stehen kurz vor dem Super-Gau.

Der A-Ligist hatte sich vor der Saison vorgenommen, eine gute Serie zu spielen und einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Einen Spieltag vor Schluss stehen die "Orangenen" mit mehr als einem Bein in der Kreisliga B. Nach dem 2:2-Remis bei der SG Altenessen II, die genauso wie der FC Stoppenberg bereits abgestiegen ist, und dem gleichzeitigen 3:1-Erfolg von RuWa Dellwig gegen Stoppenberg liegen die Ballfreunde vor dem letzten 30. Spieltag drei Punkte hinter RuWa - das den ersten Nichtabstiegsplatz besitzt.

Während die Dellwiger bei den stark dezimierten Sportfreunden Altenessen 18 antreten, spielen die Ballfreunde gegen Al-Arz Libanon. "Mir fehlen gegen RuWa fünf Stammspieler. Unter anderem befindet sich unser Torjäger Wissam El-Hammadi im Libanon-Urlaub. Wir werden trotzdem alles in die Waagschale werfen, um uns nichts nachsagen zu lassen", betont 18-Trainer Didi Krause. Währenddessen setzt Eloualid "Elo" El Messaoudi, Sportlicher Leiter und Trainer in Dellwig, seine Schützlinge unter Druck: "Wenn wir 18 in diesem Endspiel für uns nicht schlagen, haben wir es auch nicht verdient, die Liga zu halten."

Doch die Dellwiger würden auch - vorausgesetzt Ballfreunde schlägt Al-Arz Libanon - bei einer Niederlage noch Chancen auf den Klassenerhalt haben. Bei Punktgleichheit - das Torverhältnis spielt in der Kreisliga keine Rolle - würde es am zweiten Juni-Wochenende zu einem Relegationsspiel zwischen den Ballfreunden und RuWa kommen. Zu blöd nur, dass neben Ballfreunde-Trainer Frank Zabinski auch noch zwei seiner Spieler für diesen Zeitpunkt einen Mallorca-Urlaub geplant haben. "Ja, das ist richtig. Wir wollen da mit rund 15 Mann nach 'Malle' fliegen. Ich kann aber nur für mich sprechen, dass ich in diesem Fall meinen Urlaub streichen würde. Ich gehe davon aus, dass meine Spieler, die mitfliegen sollen, auch so denken", sagt Zabinski.

Autor: Krystian Wozniak

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