Ratingen 04/19 wandelt auf den Spuren der SSVg Velbert.

Sieg gegen den ETB

Ratingen seit elf Spielen ungeschlagen

31. Mai 2015, 19:40 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Ratingen 04/19 wandelt auf den Spuren der SSVg Velbert.

Auch, wenn die Serie noch weiter ausbaufähig ist, verkündete Jens Stieghorst nach dem 3:0 (0:0)-Erfolg gegen den ETB voller Stolz, dass sein Team inzwischen seit elf Partien nicht mehr als Verlierer vom Platz gegangen ist. Der Vorsitzende zog somit ein durchaus positives Fazit der laufenden Saison.

Auch Peter Radojewski durfte sich in der Ansprache lobende Worte vom Chef anhören, wenngleich der Coach nach dem Sieg im letzten Heimspiel den Finger in die Wunde legte: "Der erste Durchgang war sehr zäh und wir konnten nicht zu dem Spiel finden, das uns zuletzt ausgezeichnet hat." In der Tat waren es die Gäste vom Uhlenkrug, die die erste Halbzeit beherrschten. Der Großteil der 240 Besucher im Stadion Ratingen dürfte in der 25. Minute die Luft angehalten haben, als [person=7699]Bilal Abdallah[/person] gleich vier Ratinger schwindelig spielte. Doch Dennis Raschka passte auf und klärte im letzten Moment zur Ecke. "Die zweiten 45 Minuten waren besser, wenn auch noch nicht optimal", so Radojewski weiter. "Die drei Treffer waren alle schön herausgespielt. Da wir tabellarisch weder nach oben noch nach unten rutschen konnten, war die Luft etwas raus", konnte der Linienchef die Köpfe der Spieler nicht gänzlich ausschalten.

Sein Gegenüber, Mircea Onisemiuc, war derweil mit der ersten Halbzeit einverstanden: "Da haben wir ein richtig gutes Oberliga-Spiel gesehen", so der scheidende ETB-Coach, dessen Nachfolger Toni Molina bereits voller Vorfreude auf seine neue Herausforderung auf der Tribüne das Geschehen verfolgte.

"Wir hätten die ein oder andere Möglichkeit besser nutzen müssen", ärgerte sich Onisemiuc über zu viele vergebene Chancen. "Nach dem ersten Gegentreffer haben wir die Ordnung verloren. Der Sieg ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen", hätte sich der Trainer eine knappere Niederlage gewünscht. Der Klassenerhalt nach einer durchaus aufreibenden Saison ist den Lackschuhen aber nicht mehr zu nehmen.

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren