Borussia Dortmund hat vor allem dank katastrophalem Abwehrverhalten den Titel im DFB-Pokal verpasst und verlor mit 1:3 (1:3) gegen den VfL Wolfsburg.

BVB

Defensiv-Desaster zum Abschluss

30. Mai 2015, 21:55 Uhr
Foto: firo

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Borussia Dortmund hat vor allem dank katastrophalem Abwehrverhalten den Titel im DFB-Pokal verpasst und verlor mit 1:3 (1:3) gegen den VfL Wolfsburg.

Doch nicht nur in der Defensive gab es Ausfälle. Vor allem der wechselwillige Ilkay Gündogan und Marco Reus legten grausame Auftritte aufs Parkett.

Die Einzelkritik in der Übersicht:

Mitch Langerak (5-): Gute Reflexe gegen Perisic (7.) und Caligiuri (48.) können nicht darüber hinwegtäuschen, dass er entscheidende Fehler machte. Hätte Naldos Freistoß vor dem 1:1 nach außen abwehren müssen (21.). Beim 1:2 traf De Bruyne den Ball zwar perfekt, trotzdem war es das kurze Eck (33.).

Erik Durm (4-): Vor dem 1:2 nicht konsequent genug im Zweikampf mit Caligiuri. Rettete einmal in höchster Not auf der Linie (65.).

Neven Subotic (6): Dass er neuerdings einen Vertrag bis 2018 hat, war unter der Woche noch eine gute Nachricht. Und nun? War einer von vielen Spielern in der BVB-Abwehr, der es vor dem 1:2 nicht schaffte, den Ball zu klären (33.). Beim 1:3 zu weit weg von Bas Dost (37.).

Mats Hummels (5): Chef einer Abwehr, die sich so präsentierte, wie in der gesamten Saison: löchrig und in Geberlaune. Zu oft einen Schritt zu spät.

Marcel Schmelzer (5-): Offensiv halbwegs anständig, defensiv dafür katastrophal. Verdammt schlecht verteidigt vor dem 1:3 (38.). Verpasste es, die Flanke von Ivan Perisic zu verhindern.

Ilkay Gündogan (6): Ein paar brauchbare Pässe im Aufbauspiel, defensiv schlecht und wie auch Kehl meist zu weit weg von De Bruyne. Bei Wolfsburger Kontern gelegentlich im wahrsten Sinne des Wortes im RückwärtsGANG. Wo immer er auch hinwechselt: so wird er nirgendwo Stammspieler.

Sebastian Kehl (4-): In seinem letzten Spiel für Borussia Dortmund verteilte er noch ein Abschiedsgeschenk in Form des Freistoßes, der zum 1:1 führte (21.). Nach auffälliger Anfangsphase baute er ab – wie so viele Spieler beim BVB.

Henrikh Mkhitaryan (3): War viel unterwegs, verteilte Bälle und tat auch einiges für die Defensive. Dem so oft gescholtenen Armenier war nicht viel vorzuwerfen.

Shinji Kagawa (3-): Bereitete das 1:0 von Aubameyang mit einer guten Flanke vor (5.) und legte Reus eine Großchance auf (18.). Verpasste in der 50. Minute knapp den Anschlusstreffer. Einer der besseren Borussen.

Marco Reus (6): Wird wohl noch viele Albträume haben, die sich um die 18. Minute dieses Finales drehen. Da vergab er die Riesenchance auf das 2:0 und schoss aus kurzer Distanz drüber. Das hat sich gerächt. Für einen Mann seiner Klasse mit deutlich zu wenig Einfluss auf das Spiel.

Pierre-Emerick Aubameyang (4): Der Torjäger war in Minute 5 zur Stelle, um zum 1:0 zu treffen. War das Ziel vieler langer Bälle. Pech, dass er nach Attacke von Rodriguez keinen Elfmeter bekam. Nach der Pause war von ihm nichts mehr zu sehen.

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