Das Finale rückt immer näher. Und trotzdem wollte sich Jürgen Klopp auf der Abschluss-Preessekonferenz noch nicht in die Karten schauen lassen.

Borussia Dortmund

Hecking gibt BVB-Aufstellung bekannt

29. Mai 2015, 18:08 Uhr
Foto: firo

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Das Finale rückt immer näher. Und trotzdem wollte sich Jürgen Klopp auf der Abschluss-Preessekonferenz noch nicht in die Karten schauen lassen.

Die Frage, die rund um das DFB-Pokalfinale aus Dortmunder Sicht wohl die meisten interessiert, ist die nach dem morgigen ersten Torhüter. Doch anders als noch vor einer Woche, als der Trainer frei heraus zwei Tage vor dem letzten Bundesliga-Spiel erklärte, dass Roman Weidenfeller zwischen den Pfosten stehen würde, hielt er sich diesmal dezent zurück. "Ich habe mir überlegt, dass ich diesmal die Aufstellung erst eineinhalb Stunden vor dem Anpfiif bekanntgeben werde", erklärte der BVB-Coach gewohnt lässig.

Da hatte er noch nicht gewusst, dass sein Trainerkollege weniger zurückhaltend ist. Als Wolfsburgs Dieter Hecking gefragt wurde, ob denn Naldo am Samstag spielen würde, versuchte Klopp ihm einen Deal anzubieten: "Wir machen das so: Wenn du verrätst, ob Naldo spielt, dann sage ich, wer im Tor steht." Doch Hecking nahm das Heft lieber selbst in die Hand: "Okay", sagte er. "Langerak steht im Tor. Naldo spielt, ja." Klopp antwortete daraufhin nur noch etwas überrascht: "Schau'n wir mal!"

Was sicher ist - sofern im Abschluss Training nichts mehr passiert - dass Mats Hummels am Samstag sein 25. DFB-Pokalspiel absolvieren wird. Er hätte selbst zwar gedacht, dass er schon ein paar mehr auf dem Buckel hat, doch ist das für den BVB-Kapitän ohnehin nebensächlich. Vielmehr möchte er mit einer besseren Leistung aus Berlin abreisen, als beim letzten Besuch in der Hinrunde gegen Hertha (0:1). "Wir sind in einer anderen Verfassung als in der Vorrunde, so dass wir hier mit einer realistischen Erfolgschance an den Start gehen", erklärte er selbstbewusst.

Dem stimmte der Trainer zu. "Man muss mutig rangehen und das Glück dann auch erzwingen. Die Jungs müssen es richten - und sie werden es richten", blickte Klopp schon einmal optimistisch voraus. Zumal das Ziel Berlin und Pokalsieg nicht erst seit Bekanntwerden seines Rücktritts in den Köpfen der Dortmunder rumschwirrt. "Vom ersten Tag der Vorbereitung war es unser Ziel, hierhin zu kommen und etwas zurechtzurücken", verriet der BVB-Trainer.

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