Der KFC Uerdingen darf - wie schon im Vorjahr - auch nach der abgelaufenen Saison weiter auf den Klassenerhalt in der Regionalliga hoffen.

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4. oder 5. Liga? Bis Sonntag herrscht Klarheit

Krystian Wozniak
27. Mai 2015, 12:33 Uhr
Foto: privat

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Der KFC Uerdingen darf - wie schon im Vorjahr - auch nach der abgelaufenen Saison weiter auf den Klassenerhalt in der Regionalliga hoffen.

Obwohl die Krefelder sportlich in die Oberliga abgestiegen sind, könnten die Blau-Roten einmal mehr die vierte Spielklasse am grünen Tisch halten.

In der Saison 2013/14 bedankte sich der Klub um Präsident Lakis bei Fortuna Köln. Die Rheinländer waren nämlich durch ein Last-Second-Tor beim FC Bayern München II in die 3. Liga aufgestiegen. Daraufhin durfte auch der KFC über den Erhalt der Regionalliga jubeln. Aktuell müssten zwei Szenarien eintreffen, damit die KFC-Fans wieder etwas zu feiern haben.

Zweitliga-Absteiger VfR Aalen hat ein leeres Portemonnaie und erwägt einen Rückzug in die Regionalliga Südwest. Sollten die Aalener bis Donnerstag die nötigen 5,6 Millionen Euro für die Drittliga-Lizenz nicht aufbringen können, würde der Klub in die Regionalliga Südwest durchgereicht werden. Das hieß dann, Borussia Dortmund II wäre auch in der kommenden Saison Drittligist. Was hat das alles mit dem KFC Uerdingen zu tun? Die Antwort: Tritt das Regionalliga-Szenario mit Aalen ein und sollte dazu noch Borussia Mönchengladbach II Werder Bremen II in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga besiegen, wäre der KFC einmal mehr der glücklichste Absteiger der Regionalliga West und könnte schon am Sonntag - nach dem Rückspiel zwischen Mönchengladbach und Bremen - die nächste Viertliga-Saison planen.

Autor: Krystian Wozniak

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