Rot-Weiß Oberhausen hat sich mit einer 2:3 (1:1)-Pleite beim SV Rödinghausen in die Sommerpause verabschiedet. Trainer Andreas Zimmermann schmeckte dies überhaupt nicht.

RWO

Zimmermann nimmt Pleite auf seine Kappe

Martin Herms
23. Mai 2015, 20:12 Uhr
Foto: Tillmann

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Rot-Weiß Oberhausen hat sich mit einer 2:3 (1:1)-Pleite beim SV Rödinghausen in die Sommerpause verabschiedet. Trainer Andreas Zimmermann schmeckte dies überhaupt nicht.

Der Linienchef der Kleeblätter war nach dem Abpfiff im Häcker-Wiehenstadion restlos bedient. In erster Linie ärgerte sich der Fußball-Lehrer aber über sich selbst. Das letzte Spiel einer alles in allem erfreulichen Saison hatte er zum Anlass genommen, einigen Dauerreservisten die Möglichkeit zu geben, sich nochmal im RWO-Trikot zu präsentieren. Stammspieler wie Christoph Caspari, Patrick Bauder, Felix Haas oder Philipp Kühn standen nicht im Aufgebot. Die Folge war eine durchaus verdiente Niederlage beim Aufsteiger, die aber ohne Folgen blieb. Da der Dauerrivale Rot-Weiss Essen sein Heimspiel in letzter Minute gegen den 1. FC Köln II mit 1:2 verlor, blieben die Oberhausener auf dem vierten Tabellenplatz und somit vor RWE.

Dass das vorab erklärte Ziel erreicht wurde, war für Zimmermann allerdings kurz nach dem Spiel nur ein schwacher Trost. "Wir haben Glück, dass RWE verloren hat. Unsere Niederlage war einzig und allein mein Fehler. So etwas mache ich nicht noch einmal. Man will einigen Leuten immer etwas Gutes tun, aber andererseits hatten die Spieler auch eine ganze Saison Zeit, sich für die ersten Elf zu empfehlen. So etwas mache ich nicht noch mal. Aus diesem Fehler werde ich lernen", polterte Zimmermann.

Nach der frühen Führung durch Robert Fleßers (9.) verlor RWO den Faden. Ein Torwartfehler von Patrick Nettekoven ermöglichte den Gastgebern den Ausgleich (37.). Als im zweiten Durchgang alles auf eine Punkteteilung hinauslief, schlugen die Herforder innerhalb von 120 Sekunden zwei Mal eiskalt zu (77., 78.). Der Anschlusstreffer von Manuel Schiebener (89.) kam zu spät.

Autor: Martin Herms

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