Am Ende waren es Jubelszenen, wie man sie sich in den Reihen der SG Wattenscheid erhofft hatte. Eine Bierladung nach der anderen wurde an der Lohrheide vergossen.

SG Wattenscheid

Genugtuung für Ex-KFC Kicker

23. Mai 2015, 21:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Am Ende waren es Jubelszenen, wie man sie sich in den Reihen der SG Wattenscheid erhofft hatte. Eine Bierladung nach der anderen wurde an der Lohrheide vergossen.

Zur Feier des Tages wurde kurz vor Spielschluss verkündet, dass sich auch die Fans über Bier zum halben Preis freuen durften. Die Spieler der SG Wattenscheid präsentierten mit Abpfiff ein Plakat mit der Aufschrift "Danke für Eure Geduld!". Diese hatte es bitter nötig, war das Spiel gegen den SC Wiedenbrück über lange Zeit kein Zuckerschlecken, eher eine Zerreißprobe.

Mit der wunderschönen Eckenvariante (Klinger schloss nach Flanke von Kaplan volley ab) aber durfte im weiten Rund des Lohrheidestadions gefeiert werden. Da der KFC Uerdingen gleichzeitig sein Finale gegen die U23 der Fortuna aus Düsseldorf verlor, war der Klassenerhalt auch endgültig in trockenen Tüchern.

Apropos KFC: Bei [person=5001]Güngör Kaya[/person] und [person=2856]Burak Kaplan[/person] war auch in dieser Hinsicht ein Stein vom Herzen gefallen. "Ich möchte klarstellen, dass ich persönlich gegen den Verein KFC Uerdingen nichts habe. Bei uns Türken gibt es eine Redewendung: Wenn man vorher Mist baut, kommt es irgendwann später zurück. So ist es nun bei Präsident Lakis", ließ Mittelfeldakteur und zweifacher Vorbereiter Kaplan wissen. Auch Stürmer Kaya konnte sich einen letzten Seitenhieb in Richtung Krefeld nicht verkneifen: "Wegen der Geschehnisse in der Vergangenheit wollte ich wirklich, dass der KFC absteigt und ich nicht. Auch dafür habe ich heute alles gegeben!"

Es zeigte sich am Samstag Nachmittag, dass die oft kritisierten Akteure der "09er" sich unter Farat Toku für den Verein zerreißen und als Kollektiv den Sieg so einfahren konnten. Die Feierlichkeiten wurden nach dem Spielbeginn offiziell eröffnet. Trainer Farat Toku gab seinem Team kein Limit vor: "Heute dürfen die Jungs machen, was sie wollen!"

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