Eigentlich wollte der VfB Hüls sich mit Anstand aus der Oberliga verabschieden. Der Plan ging bei der 1:4-Niederlage gegen den SV Lippstadt nach hinten los.

Hüls - Lippstadt 1:4

"Das stärkste, was wir hier hatten"

21. Mai 2015, 22:10 Uhr
Foto: Benjamin Neumann

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Eigentlich wollte der VfB Hüls sich mit Anstand aus der Oberliga verabschieden. Der Plan ging bei der 1:4-Niederlage gegen den SV Lippstadt nach hinten los.

Freilich - wie sich der SV Lippstadt bei seinem vorerst letzten Auftritt im Stadion am Badeweiher präsentierte, war beeinruckend. Doppeltorschütze Marcel Ramsey (13. und 45.), Fabian Lübbers (39.) und Björn Traufetter (86.) schossen die Hülser, für die Marco Onucka in der 63. Minute das zwischenzeitliche 1:3 besorgt hatte, gnadenlos ab.

SVL-Trainer Daniel Farke lobte sein Team im Kollektiv, von Markus Kaya gab es hingegen einen Rüffel. Ebenfalls für die komplette Mannschaft.

Daniel Farke (SV Lippstadt 08):
"Wir sind richtig zufrieden. Es war uns klar, dass der VfB Hüls derzeit eine schwierige Zeit durchmacht und deshalb sind wir mit dem größten Respekt hier hingefahren. Abgesehen von den Ergebnissen waren die Leistungen der Hülser in den letzten Wochen in Ordnung. In Rhynern haben sie bis kurz vor Schluss sogar noch geführt. Deshalb mussten wir uns richtig konzentrieren. Meiner Meinung nach hatten wir keinen Gegner, der eine schlechte Leistung gezeigt hat, aber wir waren extrem wach. Mit dem 3:0 haben wir das Spiel vorab entschieden. In der Kabine habe ich noch einmal daran erinnert, was Hüls in Neuenkirchen aus dem 0:3-Rückstand gemacht hat. Das Gegentor von Marco Onucka war einfach seiner großen Qualität geschuldet. Insgesamt war es eine gute Leistung. In meinen Augen hat aber der VfB eine gute Moral gezeigt."

Markus Kaya (VfB Hüls)
"Was soll ich sagen? Lippstadt war das stärkste, was wir hier hatten. Wir hätten uns auch nicht beschweren können, wenn wir hier sieben oder acht Tore bekommen hätten. Der Sieg war in der Höhe verdient. Montag in Ahlen haben wir die nächste schwere Aufgabe."

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