Rot-Weiß Oberhausen

Ein Offensiv-Kracher wird noch gesucht

Martin Herms
22. Mai 2015, 08:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Die Kaderplanungen von Rot-Weiß Oberhausen stehen kurz vor dem Abschluss. Ein Kracher für die Offensive steht noch auf dem Wunschzettel.

Eine Woche nach der bitteren Pokalpleite an der Essener Hafenstraße haben die Verantwortlichen von Rot-Weiß Oberhausen den Blick wieder nach vorne gerichtet. Vor dem Saisonabschluss am Samstag in Rödinghausen wird weiterhin am Kader für die neue Saison gebastelt.

Viele Fragezeichen gibt es für Frank Kontny und Co. nicht mehr. Aus dem aktuellen Kader besteht nur noch bei der Personalie [person=2997]Gökhan Gümüssu[/person] Klärungsbedarf. Der bullige Stürmer konnte in den letzten Wochen überzeugen und dürfte sich erfolgreich für eine Weiterbeschäftigung bei den Kleeblättern empfohlen haben. Kontny hatte bereits angedeutet, dass sich beide Parteien in Kürze zusammensetzen werden.

Wenn wir noch jemanden für die Offensive holen, muss es ein Qualitätsspieler sein, der uns sofort weiterbringt
Andreas Zimmermann

Zu Beginn der Woche wurde mit [person=14209]Sinan Özkara[/person] ein Perspektivspieler aus der A-Jugend-Aufstiegsmannschaft von Rot-Weiss Essen verpflichtet. Der Meister-Kapitän ist nach [person=9243]Oliver Steurer[/person] (ETB) und [person=6743]Kai Nakowitsch[/person] (RWE) der dritte Defensivspieler, der den Weg aus Essen nach Oberhausen gefunden hat. Aufgrund seines Alters (18) ist jedoch nicht von ihm zu erwarten, dass er sich auf Anhieb durchsetzen wird.

Özkara ist der siebte Neuzugang der Kleeblätter. Die Kaderplanungen sind so gut wie abgeschlossen. Sollte RWO noch einmal auf dem Markt aktiv werden, dann wohl nur, wenn ein Offensivspieler mit Format verfügbar und vor allem finanzierbar wäre. Das unterstreicht RWO-Trainer Andreas Zimmermann: „Wir müssen nicht zwingend noch etwas machen. Wenn wir aber doch jemanden für die Offensive holen, muss es ein Qualitätsspieler sein, der uns sofort weiterbringt. Wir haben mit einigen potentiellen Leuten gesprochen. Einfach wird es nicht, da wir bekanntlich nicht das meiste Geld haben. Aber das ist für uns natürlich keine neue Situation."

Autor: Martin Herms

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