Der VfB Speldorf hat sich am Mittwochabend mit einem 2:1-Sieg bei Bezirksligist Rot-Weiss Mülheim für den Niederrheinpokal qualifiziert.

Kreispokal MH

Knapper Speldorfer Sieg auf Eppinghofer Asche

21. Mai 2015, 13:27 Uhr
Foto: Friedland

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Der VfB Speldorf hat sich am Mittwochabend mit einem 2:1-Sieg bei Bezirksligist Rot-Weiss Mülheim für den Niederrheinpokal qualifiziert.

In einer eher mäßigen Partie vor knapp 100 Zuschauern war Speldorfs über 90 Minuten auffälligste Offensivkraft Michael Siminenko mit einem Doppelpack (12. per Alleingang /80. per Abstauber) der Held des Tages. Der eingewechselte Marvin Nipper konnte per Kopf nach einem Standard zwar noch verkürzen (87.), das Dèjá-Vu für die Gäste nach der grausamen Schlussphase beim vorangegangenen Ligaspiel in Königshardt blieb aber aus. Somit konnten die Eppinghofer auch im Pokal kein Erfolgserlebnis feiern, nachdem der Klassenerhalt mit der 0:3-Pleite gegen Viktoria Buchholz am Sonntag in weite Ferne gerückt ist.

Deutlich voneinander unterschieden waren nach Spielende die Gedanken der beiden Trainer zum Spiel. "Es war einfach nur geil, was die Jungs abgeliefert haben. Da kann ich nur mehr als stolz darauf sein, besser geht es nicht. Ich weiß nicht, ob der verdiente Sieger Speldorf heißen musste", meinte RWM-Trainer Christian Bär. Den Gedanken an den Ligaerhalt hat er auch noch nicht aufgegeben: "Wenn die Jungs die nächsten drei Spiele so weitermachen, dann ist alles drin. Der Wille ist da, der Ehrgeiz ist da. Die lassen sich nicht hängen, die haben den Kopf oben."

Ähnliche Sorgen um den Verbleib in der Liga muss sich auch VfB-Trainer Oliver Röder machen. Welcher aber glücklich sein dürfte, gegen den ESC Rellinghausen am Pfingstmontag nicht mehr auf der schwer zu bespielenden Eppinghofer Asche antreten zu müssen: "Für mich war das schon eine eindeutige Sache. Wir müssen zur Halbzeit hier 5:0 führen. Mit meiner Mannschaft kann ich diskutieren, weil die die Tore nicht gemacht haben. Aber das ist hier auch schwer. Da spielt einer einen Querpass, der huckelt noch fünf Mal. Hier kannst du definitiv kein Fußball spielen, das hat eine ganze Menge mit Glück zu tun".

Auf die Frage nach einem Wunschgegner für die erste Runde des kommenden Niederrheinpokalwettbewerbs wollte sich die Institution an der Speldorfer Seitenlinie noch nicht festlegen: "Es wäre schön, wenn wir erstmal ein bisschen weiterkommen und uns in dem Wettbewerb akklimatisieren, aber wir würden natürlich auch gerne einen von den großen Klubs nehmen", sagt Röder.

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