Nach dem 3:0-Sieg beim FC Frohlinde ist Teutonia SuS Waltrop weiter auf Kurs in Richtung Aufstieg.

Teut. Waltrop

Verabschiedet sich Zeitz mit dem Aufstieg?

Nils Jewko
19. Mai 2015, 11:07 Uhr
Foto: Tim Müller

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Nach dem 3:0-Sieg beim FC Frohlinde ist Teutonia SuS Waltrop weiter auf Kurs in Richtung Aufstieg.

Vier Spiele trennen den Spitzenreiter noch vom Sprung in die Landesliga - es sind aber auch vier Partien, die für Ralf Zeitz im Sinne des Abschieds stehen. Nach zwei Jahren muss der Erfolgstrainer die Teutonia verlassen und wird an der Seitenlinie durch seinen Schützling [person=11882]Dennis Behrens[/person] ersetzt. Bei aktuell drei Punkten Vorsprung auf den Verfolger Arminia Marten und einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage spricht allerdings vieles dafür, dass Zeitz seine Amtszeit in Waltrop mit dem Aufstieg krönen wird. "Wir sind in einer guten Position und wenn wir unser Ziel erreichen, wäre das natürlich eine schöne Geschichte. Gegen Frohlinde hat das Team wieder eindrucksvoll bewiesen, dass es dieses Ziel auch vor Augen hat", sagt der Linienchef.

Beim Tabellenfünften dauerte es nur sieben Minuten, bis [person=11879]Sven Beckmann[/person] die Teutonia mit seinem dritten Saisontor auf die Siegerstraße brachte, ehe [person=11881]Michael Breuer[/person] (60.) und [person=11892]Marvin Noltemeier[/person] (66.) in der zweiten Hälfte endgültig für klare Verhältnisse sorgten. Trotz der beeindruckenden Konstanz seiner Spieler warnt Zeitz aber vor zu großer Euphorie im Saisonendspurt: "Im Fußball ist alles möglich und wir müssen erst unsere eigenen Hausaufgaben erledigen. Nächste Woche haben wir mit Obercastrop einen schweren Gegner vor der Brust, auf den wir uns voll konzentrieren müssen."

Im drittletzten Heimspiel der Saison soll dann auch wieder ein Rad in das andere greifen - wie Zeitz das Erfolgsrezept seiner Mannschaft auf den Punkt bringt. "Natürlich haben wir gute Fußballer in unseren Reihen, aber vor allem die Einstellung ist super. Wir reden hier vom Amateurbereich, wo es kein Geld gibt, und trotzdem kommen immer zahlreiche Spieler zum Training. Das zahlt sich jetzt aus", erklärt Zeitz. Es sind gleichzeitig Worte, die stark nach einem Aufstieg klingen.

Autor: Nils Jewko

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