Martin Dausch ist nach nur vier Monaten nicht nur der Fan-Liebling, sondern gehört zum Kern der Mannschaft des MSV Duisburg.

MSV Duisburg

"Einfach nur geil! Weltklasse!"

18. Mai 2015, 16:13 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Martin Dausch ist nach nur vier Monaten nicht nur der Fan-Liebling, sondern gehört zum Kern der Mannschaft des MSV Duisburg.

Eine Polonaise durch den Spielertunnel, Schlagermusik bis zum Abwinken und Bierduschen wohin das Auge reichte. Auf dem Rasen, der mit Abpfiff gestürmt wurde, lagen sich Fremde in den Armen und konnten ihr Glück kaum fassen. Der MSV, der sich vor gerade einmal zwei Jahren fast komplett neu formiert hat, ist zurück – zurück in Liga zwei.

Als die Spieler vor ihren Fans auf der Tribüne standen und die „MSV-Hymne“ wie auch den „Zebra-Twist“ mitgrölten, bekam jeder eine Gänsehaut. Die Mannschaft und die Fans sind eins. Obwohl einige der Duisburger Aufstiegshelden noch nicht lange in Meiderich sind, waren sie textsicher – so wie [person=4846]Martin Dausch[/person]. „Seine Verpflichtung ist sehr viel wert. Er hat einen großen Anteil daran, dass wir aufgestiegen sind“, schwärmte Gino Lettieri. Der Coach fügte aber auch gleich hinzu: „Zusammen mit [person=2865]Kingsley Onuegbu[/person], [person=4496]Zlatko Janjic[/person] oder [person=1753]Branimir Bajic[/person] gehört er zum Kern der Truppe, die insgesamt aber eine tolle Mannschaft ist.“

Bitte Schiedsrichter, jetzt pfeif das Ding endlich ab!
Martin Dausch

Obwohl die Zebras mit zwei Toren Vorsprung führten, konnte Dausch lange nicht begreifen, was das bedeuten würde: „Ich hab immer wieder auf die Uhr geschaut und dachte mir, jetzt muss es doch bald vorbei sein. Bitte Schiedsrichter, jetzt pfeif das Ding endlich ab!“ Im Augenwinkel sah der 29-Jährige die Anhänger, die bereits die Tore geöffnet hatten, schon hinter der Bande stehen. „Ich habe hinter dem Tor nur noch Fans stehen sehen und gehofft, dass die Jungs noch ruhig bleiben. Ich dachte mir nur: Bitte wartet noch die zwei, drei Minuten ab“, beschrieb Dausch seine Eindrücke von kurz vor dem Abpfiff.

Die Fans blieben ruhig. Doch als der Schiri abpfiff, brachen alle Dämme. Weder Ordner, noch Tore und Türen konnten die glücklichen Fans aufhalten. Der Rasen füllte sich innerhalb weniger Minuten und glich einem blau-weißen Fahnen-Meer. „Das war einfach nur geil! Weltklasse!“, schwärmte der Regisseur: „So eine Stimmung ist wirklich einzigartig. Das war grandios.“

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren