Von acht Partien fanden am Wochenende nur sieben statt in der Bezirksliga 8 Westfalen.

SuS Oberaden

Spielabsage soll Einzelfall bleiben

05. Mai 2015, 11:22 Uhr
Foto: Tim Müller

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Von acht Partien fanden am Wochenende nur sieben statt in der Bezirksliga 8 Westfalen.

Die Partie zwischen dem Aufstiegsaspiranten VfL Kemminghausen und dem abgeschlagenen Letzten SuS Oberaden musste abgesagt werden und wurde mit 2:0 für den aktuellen Tabellenzweiten gewertet.

Die Ursache hierfür liegt in einem Spielermangel bei Oberaden, deren Abstieg mit sieben Punkten aus 24 Spielen und 22 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz schon länger besiegelt ist. "Wir haben seit Dienstag versucht, das Spiel zu verlegen. Uns fehlten am Sonntag vier Spieler wegen Konfirmation, sowie sieben erkrankte oder verletzte Akteure. Da der VfL Kemminghausen nicht verlegen wollte, haben wir abgesagt, da ein Auftritt mit unserer C-Liga-Reserve einer Wettbewerbsverzerrung gleichgekommen wäre", erklärt Guido Tönnes, Fußball-Abteilungsleiter beim Team vom Römerberg.

Während der VfL damit trotz eines spielfreien Wochenendes dem Tabellenführer Werner SC auf den Fersen bleibt und nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem zweiten Rang steht, beschäftigt sich der Absteiger bereits seit Jahresbeginn mit der kommenden Spielzeit in der Kreisliga A. Obwohl die Mannschaft zum Rückrundenauftakt noch den zweiten und bislang letzten Sieg in der Liga einfuhr und noch einmal so etwas wie Hoffnung aufkeimte, gab es danach erneut einen Einbruch.

In sieben Spielen setzte es ebensoviele Pleiten und nur Daniel Milcarek traf für den SuS in diesem Zeitraum - Torverhältnis seit dem 18. Spieltag: 1:30. "Wir planen bereits seit Jahresbeginn für die Kreisliga A, unsere Trainer Michael Pannicke und Ingo Silberbach sind auch bereits ziemlich weit in diesem Bereich. Der kommende Kader wird 22 Spieler umfassen. Ergänzt wird die Mannschaft um einen Physiotherapeuten, der die Mannschaft auch an den Spieltagen begleiten wird", verrät Tönnes. Alles andere als diese Vorgehensweise wäre auch unrealistisch.

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