FC Modena soll wegen Wettskandal zwangsabsteigen

ds
23. Februar 2005, 15:42 Uhr

Wegen der Verwicklung in einen Wettskandal fordert das Sportgericht des italienischen Fußball-Verbandes den Zwangsabstieg von Zweitligist FC Modena. Zudem sollen der Klub-Präsident und der Sportdirektor gesperrt werden.

Das Sportgericht des italienischen Fußball-Verbandes (FIGC) fordert den Zwangsabstieg des italienischen Zweitligisten FC Modena. Außerdem sollen Klub-Präsident Romano Amadei und Sportdirektor Doriano Tosi für drei Jahre gesperrt werden. Grund ist die Verwicklung in einen Wettskandal, ihnen werden Absprachen beim Serie-A-Spiel Chievo Verona gegen den FC Modena am 2. Februar 2004 vorgeworfen.

Zu Beginn der laufenden Saison hatte die Disziplinar-Kommission des FIGC bereits sechs Profis zu langen Sperren und den FC Modena zu einem Punktabzug von fünf Zählern verurteilt. Insgesamt waren 33 Spieler, Trainer und Vereinsfunktionäre sowie zwölf Klubs angeklagt, mit Ergebnisabsprachen gemeinsam mit der neapolitanischen Camorra Wetten manipuliert und hohe Gewinne eingestrichen zu haben. Modenas Ex-Spieler Antonio Marasco wurde als Drahtzieher zu einer Sperre von drei Jahren verurteilt.

Autor: ds

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