Nach jahrelangem Tauziehen soll der Stadionbau in Dresden im Oktober mit dem Abriss der alten Rudolf-Harbig-Arena beginnen. Die Landeshauptstadt übergab die marode Heimstatt des Fußball-Regionalligisten Dynamo Dresden an das Unternehmen HBM. Die Firma gehört zur Betreibergesellschaft, die das Stadion neu bauen und anschließend 30 Jahre betreiben soll. Der offizielle Bauantrag soll im Herbst gestellt werden, die Kosten werden auf etwa 45 Millionen Euro veranschlagt.

Stadionbau in Dresden beginnt mit Abriss

Stadt übergibt marode Arena

04. Juli 2007, 12:32 Uhr

Nach jahrelangem Tauziehen soll der Stadionbau in Dresden im Oktober mit dem Abriss der alten Rudolf-Harbig-Arena beginnen. Die Landeshauptstadt übergab die marode Heimstatt des Fußball-Regionalligisten Dynamo Dresden an das Unternehmen HBM. Die Firma gehört zur Betreibergesellschaft, die das Stadion neu bauen und anschließend 30 Jahre betreiben soll. Der offizielle Bauantrag soll im Herbst gestellt werden, die Kosten werden auf etwa 45 Millionen Euro veranschlagt.

Die Stadt haftet mit einer Bürgschaft von 40,6 Millionen Euro für den Stadion-Neubau und zahlt zudem einen Zuschuss von 4,6 Millionen Euro an die Baufirma. Als Bauzeit für das Stadion, das Platz für 32.400 Zuschauer bieten soll, sind zwei Jahre vertraglich fixiert.

Der Ex-Bundesligist und achtmalige DDR-Meister Dynamo Dresden wird in dieser Zeit faktisch auf einer Baustelle spielen. Maximal noch 12.000 statt zuletzt knapp 20.000 Zuschauer können zwischenzeitlich die Heimspiele der Sachsen verfolgen. Der Verein hatte die Arena zuletzt nur noch mit einer Ausnahmegenehmigung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu Heimspielen nutzen dürfen.

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