Im Kampf um den Aufstieg kassierte Amacspor Dahlhausen eine empfindliche Heimpleite im Derby gegen CSV Bochum II. Damit bleibt Amac im Jahr 2015 weiter ohne Sieg.

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0:9! Amacspor geht im Derby baden

13. April 2015, 17:37 Uhr

Im Kampf um den Aufstieg kassierte Amacspor Dahlhausen eine empfindliche Heimpleite im Derby gegen CSV Bochum II. Damit bleibt Amac im Jahr 2015 weiter ohne Sieg.

Schlechter hätte das Jahr 2015 für Amacspor Dahlhausen nicht starten können. Vier Spiele, davon gleich drei 2:2-Unentschieden und eine 0:1 Pleite, mehr sprang für den ambitionierten Club aus dem Bochumer Südwesten nach der Winterpause nicht heraus. Am Sonntag folgte der nächste empfindliche Rückschlag: Im Lokalderby kassierte die Mannschaft von Spielertrainer Tim Hahn eine herbe 0:9-Klatsche gegen CSV Bochum-Linden II.

„Zur Winterpause war unser Ziel ganz klar der Aufstieg. Leider haben wir mit Beginn der Rückrundenvorbereitung mit vielen Verletzten und einem akuten Torwartproblem zu kämpfen. Infolgedessen hatten wir auch einen extrem schlechten Start“, blickt Hahn auf die vergangenen Wochen zurück.

„Zu Sonntag muss man einfach sagen, dass wir zum Siegen verdammt waren und uns dementsprechend viel vorgenommen haben. Was dann folgte, ist für mich immer noch unverständlich. Dass unsere Mannschaft, die normalerweise so viel Qualität hat, in der Lage ist, so einen schlechten Fußball zu spielen, ohne Willen oder Einsatz, hat mich sehr erschrocken“, so Hahn weiter, der sich selbst nicht aus der Kritik nimmt: „Ich nehme mich natürlich auch in die Pflicht, da ich selber Teil dieser schlechten Mannschaftsleistung war“.

Dabei stand es zur Pause schon 0:5. Tobias Goepfert, Chris Cirkel, Nils Steffen und Francisco Javier Plata Ruiz (2) schossen Linden in Front. Ruiz sollte auch im zweiten Durchgang nicht zu stoppen sein. Es folgten zwei weitere Ruiz-Treffer. Außerdem trafen David Noubissi und Sven Wevelsiep zum 0:9-Endstand für die Landesligareserve des CSV.

Tim Hahn anerkennend: „Wir hatten zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Spiel und wurden größtenteils überrannt. CSV hat hochverdient gewonnen. Die Jungs waren einfach topfit und sehr gut eingestellt.“

Lindens Trainer Andreas Weinberger: „Der Sieg geht auch in der Höhe absolut in Ordnung. Wir hatten das Spiel ab der ersten Minute zu 100 Prozent im Griff“.

Amacs Rückstand auf den Relegationsplatz zwei beträgt mittlerweile acht Punkte. Dort hat es sich Linden gemütlich gemacht und sitzt, bei einem Spiel weniger, dem Tabellenführer SG Welper weiter mit fünf Punkten weniger im Nacken.

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