Für gewöhnlich sind Verteidiger in Eishockey-Teams Mangelware. Das gilt nicht für die Dinslaken Kobras, denn bereits jetzt stehen elf Spieler im Kader, die schon als Verteidiger gespielt haben. Inzwischen zählen zum Team: Heiko Schlabes, Andreas Bergmann, Heiko Wilken, Marco Peisker und Dominik Lumare sowie Dennis Lesage, Tobias Stöckhardt (eigener Nachwuchs), die Grefrather Neuzugänge Dirk Schmitz, Dario Schmitz und Sven Linda und aus dem Krefelder DNL-Kader Lukas Hoffmann.

REGIONALLIGA: Trier verhindert Finanzkollaps

Kobras fehlen Stürmer

Markus Terbach
02. Juli 2007, 19:02 Uhr

Für gewöhnlich sind Verteidiger in Eishockey-Teams Mangelware. Das gilt nicht für die Dinslaken Kobras, denn bereits jetzt stehen elf Spieler im Kader, die schon als Verteidiger gespielt haben. Inzwischen zählen zum Team: Heiko Schlabes, Andreas Bergmann, Heiko Wilken, Marco Peisker und Dominik Lumare sowie Dennis Lesage, Tobias Stöckhardt (eigener Nachwuchs), die Grefrather Neuzugänge Dirk Schmitz, Dario Schmitz und Sven Linda und aus dem Krefelder DNL-Kader Lukas Hoffmann.

Coach Alex Jacobs wird einige von ihnen aber in die Offensive beordern, denn dort sind die Kobras noch nicht so üppig besetzt. Neben Henri Marcoux, Daniel Eul, Malte Bergstermann und Sebastian Leverenz, die eine weitere Spielzeit bei den Traverstädtern bleiben, gibt es mit Carsten Reimann, der ebenfalls vom Grefrather EC kommt, bisher erst einen Neuzugang. Im Tor stehen mit Rene Hippler und Dennis Albrecht weiterhin zwei bewährte Kräfte stehen. Außerdem ist die Verpflichtung von zwei Kontingentspielern geplant.

Personalplanungen sind bei den Trierer Huskys im Moment kein Thema. Der einzige Teilnehmer am Spielbetrieb der Regionalliga NRW aus Rheinland-Pfalz hat alle Hände voll damit zu tun, einen Finanzkollaps zu vermeiden. Der bis zur kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung amtierende Vorstand um Walter Schneider hatte ein Minus verursacht, das ihn über eine Insolvenzmeldung zumindest nachdenken ließ. Auch der neu gewählte Vorstand beschäftigte sich mit dem Gedanken und präsentierte erst jetzt sein Konzept für die kommende Spielzeit. „Nach Sichtung der Unterlagen streben wir mit den Gläubigern einen außergerichtlichen Vergleich an“, erläutert Schatzmeister Oliver Irmen, der den Verein mit Schneider-Vorgänger Wolfgang Kinzig wieder in ein ruhigeres Fahrwasser bringen will. Pikant dabei ist, dass Kinzig vor zwei Jahren von einer vereinsinternen Opposition abgewählt und Walter Schneider zum Vorsitzenden gemacht worden war.

Autor: Markus Terbach

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