Der Westfalenligist TuS 05 Sinsen peilte die Plätze fünf bis sieben an, findet sich nach 13 Spieltagen jedoch im unteren Tabellendrittel wieder. Trainer Antonios Kotziampassis hat jedoch gute Gründe, zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben zu blicken. 

Westfalenliga 2

3:1! Sinsen atmet nach Brustlöser durch

Justus Heinisch
04. November 2019, 13:50 Uhr

Foto: Michael Gohl

Der Westfalenligist TuS 05 Sinsen peilte die Plätze fünf bis sieben an, findet sich nach 13 Spieltagen jedoch im unteren Tabellendrittel wieder. Trainer Antonios Kotziampassis hat jedoch gute Gründe, zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben zu blicken. 

Denn seinem TuS 05 gelang am vergangenen Sonntag der Brustlöser. Beim SC Neheim holte Sinsen einen 3:1-Sieg - und atmete in der Folge tief durch. Es war der erste Sieg nach acht Liga-Partien ohne Dreier. "Das war von der Art und Weise her verdient", freute sich Kotziampassis vor allem über den Einsatz, den seine Elf zeigte: "Wir haben auch in der Defensive kompakt und gut gearbeitet." 


Für den 46-Jährigen war der Auswärtssieg dabei keine wirklich große Überraschung. Sinsen kämpfte in den vergangenen Wochen mit argen Personalproblemen. Allerdings scheint die Verletztenmisere, die an der Marler Schulstraße um sich griff, so langsam aber sicher ein Ende zu finden. Sechs Stammspieler fehlten dem TuS zwischenzeitlich. Darunter alle vier etatmäßigen Innenverteidiger. 

Kapitän Emre Köksal kehrte in Neheim jedoch zurück in die Startelf  - und stabilisierte die Defensive ungemein. Zudem kommen mit Noah Schulz und Angelos Karantasiadis zwei weitere Spieler in den kommenden Wochen zurück in Kotziampassis' Kader. Das freut den Trainer, der in den zurückliegenden Spielen eine bessere U21-Mannschaft aufbieten musste. 

"Sind ruhig geblieben"

Zum heimlichen Matchwinner mutierte beim SCN Nusret Miyanyedi. Das ehemalige Talent des KFC Uerdingen erzielte in der 52. Minute das zwischenzeitliche 2:0 und bereitete einen Treffer vor. Und das in seinem ersten Saisonspiel. Der 19-Jährige ist erst seit dem 1. November spielberechtigt. 


"Wir sind ruhig geblieben. Wir wussten, wenn die Spieler wiederkommen, wird es besser werden. Wir haben uns belohnt", sagte Kotziampassis. "Als am Anfang der Saison alle Spieler da waren, haben wir schon gut gepunktet." Daran möchte Sinsen anknüpfen - im Idealfall schon in der nächsten Woche gegen den Tabellenletzten YEG Hassel. 

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