„Never change a winning team“. Dieses Motto, das normalerweise für Mannschaften bei Erfolg von Spieltag zu Spieltag gilt, macht der souveränste aller Landesliga-Aufsteiger, der VfB Habinghorst, für die kommende Spielzeit zu seiner Saisonphilosophie. „In den 30 Partien der vergangenen Serie sind wir ungeschlagen geblieben und nimmt man das Jahr davor noch mit in die Abrechnung kommen wir auf insgesamt 39 Matches ohne Niederlage“, sagt Erfolgscoach Dieter „Bele“ Beleijew nicht ohne Stolz.

VFB Habinghorst: Der Kader bleibt zusammen

„Die Truppe ist selbstreinigend“

28. Juni 2007, 18:29 Uhr

„Never change a winning team“. Dieses Motto, das normalerweise für Mannschaften bei Erfolg von Spieltag zu Spieltag gilt, macht der souveränste aller Landesliga-Aufsteiger, der VfB Habinghorst, für die kommende Spielzeit zu seiner Saisonphilosophie. „In den 30 Partien der vergangenen Serie sind wir ungeschlagen geblieben und nimmt man das Jahr davor noch mit in die Abrechnung kommen wir auf insgesamt 39 Matches ohne Niederlage“, sagt Erfolgscoach Dieter „Bele“ Beleijew nicht ohne Stolz.

Daher wollen die Castroper auch ohne spektakuläre Neuzugänge in die neue Saison gehen, denn „Bele“ sieht absolut keinen Grund, das intakte Mannschaftsgefüge durch höherklassige Neuverpflichtungen unnötig zu strapazieren: „Mein Kader aus dem letzten Jahr bleibt fast vollständig zusammen und wird nur punktuell verstärkt. Uns zeichnete besonders die mannschaftliche Geschlossenheit aus und dieses Pfund wollen wir auch nächste Saison in die Waagschale werfen. Es gab kaum Querelen und wenn, dann hat die Mannschaft die Unstimmigkeiten intern aus der Welt geräumt. Diese Truppe ist praktisch selbstreinigend“.

Daher zeigt sich der Übungsleiter auch optimistisch, dass der VfB auch in der Landesliga bestehen wird. Beleijew: „Ich bin überzeugt, dass wir genug Qualität für die höhere Spielklasse mitbringen. Sicher müssen wir vor allem läuferisch noch zulegen, denn so leicht wie im letzten Jahr wird es nicht mehr. Da hat man auch mal Spiele gewonnen, ohne an seine Grenzen zu gehen. Das wird aber in der Landesliga nicht reichen. Da muss jeder immer 100 Prozent geben und das über die gesamten 90 Minuten.“ Aber nicht nur physische Stärke, großer Zusammenhalt, sondern auch fußballerische Klasse ist am Habichthorst offensichtlich ausreichend vorhanden:

„Marc Olschewski und Daniel Kristler hatten lukrative Angebote aus der Verbands- bzw. Landesliga, entschlossen sich aber bei uns zu bleiben“, zeigt sich, dass Beleijew vor allem in seiner Kreativabteilung gleich über zwei überdurchschnittliche Kicker verfügt.

Auf außergewöhnliche Motivationsmethoden setzt der engagierte Coach im Vorfeld der Saison. Beleijew: „Jeder meiner Spieler muss ein Referat über einen der kommenden Gegner halten. Die Bezirksliga kannten wir in- und auswendig, aber jetzt betreten wir absolutes Neuland und wissen wenig über die anderen. Daher muss sich jeder mit einer Mannschaft intensiv auseinander setzen. Ich will alles wissen, egal ob über Spieler, Platzierungen oder nur den Anfahrtsweg zu den jeweiligen Platzanlagen.“ Aber nicht nur von seinen Kickern verlangt „Bele“ außergewöhnliches. Auch er selbst leistet mehr als normalerweise üblich.

Beleijew: Ich nutze meine beruflichen Kontakte bei der Sparkasse, um Unternehmen an uns zu binden. So sind schon einige Euros in die nicht gerade prall gefüllte Vereinskasse gespült worden“. Bleibt nur abzuwarten, ob Engagement und Zusammenhalt des Aufsteigers für sportliche Gratifikation ausreichen wird.

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