Unter Umständen muss Meister VfB Stuttgart einen Tag vor Trainingsbeginn seinen Kapitän Fernando Meira ersetzen. Nach Informationen portugiesischer Medien soll Italiens Rekordmeister Juventus Turin bis zu 20 Millionen Euro für eine Verpflichtung des Innenverteidigers geboten haben. Und Meira scheint zu einem Wechsel trotz eines Vertrages in Stuttgart bis 2010 durchaus bereit.

Juve will Fernando Meira

Stuttgart will Portugiesen nicht abgeben

28. Juni 2007, 10:31 Uhr

Unter Umständen muss Meister VfB Stuttgart einen Tag vor Trainingsbeginn seinen Kapitän Fernando Meira ersetzen. Nach Informationen portugiesischer Medien soll Italiens Rekordmeister Juventus Turin bis zu 20 Millionen Euro für eine Verpflichtung des Innenverteidigers geboten haben. Und Meira scheint zu einem Wechsel trotz eines Vertrages in Stuttgart bis 2010 durchaus bereit.

"Es gibt seitens großer Klubs Interesse an mir", bestätigte der 29-Jährige: "Es wäre eine große Ehre für mich, in Italien oder Spanien zu spielen. Wenn Stuttgart interessiert ist, mich zu verkaufen, würde ich gerne gehen." VfB-Manager Horst Heldt schob Spekulationen um einen Abgang von Meira unterdessen einen Riegel vor. "Wir denken nicht daran, ihn abzugeben", sagte Heldt und erklärte Meira damit genauso für unverkäuflich wie Nationalstürmer Mario Gomez, an dem Juve ebenfalls Interesse angemeldet hatte.

Der VfB startet am Freitag um 15.00 Uhr in die Vorbereitung zur neuen Saison. Am Samstag reisen die Schwaben zum ersten Trainingslager nach Donaueschingen. Am kommenden Dienstag steht das erste Testspiel beim Bezirksligisten FC Furtwangen an. Fehlen werden nach ihrem Einsatz beim Gold-Cup noch die beiden Mexikaner Pavel Pardo und Ricardo Osorio sowie Meira und Nationalspieler Thomas Hitzlsperger.

Im Kampf um die erfolgreiche Titelverteidigung stapelt Trainer Armin Veh unterdessen gewohnt tief. "Wir werden uns nicht ändern. Wir werden auch jetzt nicht sagen, dass wir Meister werden wollen. Das müssen andere", sagte Veh im Interview mit dem kicker. Zur klaren Favoritenstellung von Bayern München meinte Veh gelassen: "Favoriten müssen ja nicht immer Meister werden."

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