Im achten Rennen der Motorrad-WM ist Alex Hofmann zum vierten Mal in die Top-Ten gefahren. Beim Großen Preis von Großbritannien in Donington kam der Ducati-Pilot aus Bochum auf Platz neun in der Königsklasse MotoGP ins Ziel. Wie schon bei seinem besten Karriere-Ergebnis mit Rang fünf Mitte Mai in Le Mans präsentierte sich der Wahl-Schweizer dabei nach Startplatz 14 als ordentlicher Regenfahrer.

Hofmann und Heidolf überzeugen in Donington

Gerücht um Schlägerei sorgt für Aufsehen

24. Juni 2007, 16:04 Uhr

Im achten Rennen der Motorrad-WM ist Alex Hofmann zum vierten Mal in die Top-Ten gefahren. Beim Großen Preis von Großbritannien in Donington kam der Ducati-Pilot aus Bochum auf Platz neun in der Königsklasse MotoGP ins Ziel. Wie schon bei seinem besten Karriere-Ergebnis mit Rang fünf Mitte Mai in Le Mans präsentierte sich der Wahl-Schweizer dabei nach Startplatz 14 als ordentlicher Regenfahrer.

"Ich bin nicht super zufrieden. Denn eigentlich war wieder Rang fünf möglich", sagte der 26-Jährige: "Leider habe ich am Anfang zu viel Zeit verloren und bin in der vorletzten Runde fast gestürzt."

Auch Dirk Heidolf nutzte das das Regenchaos beim Großen Preis von Großbritannien und beendete seine Negativserie in der 250er-Klasse. Bei extrem schwierigen Bedingungen profitierte der Aprilia-Pilot aus Hohenstein-Ernstthal von zahlreichen Ausfällen und holte als Zwölfter erstmals nach vier Rennen ohne Punkt wieder vier WM-Zähler. Dabei war Heidolf bereits im 16. von 27 Umläufen überrundet worden.

Für Schlagzeilen hatte der Sachse jedoch vor allem im Vorfeld durch einen heftigen Streit mit Weltmeister und WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo gesorgt. Gerüchte über eine Schlägerei mit dem Spanier bestritt Heidolf jedoch energisch. "Ich habe zu ihm Bastard gesagt, und er wusste auch warum", so der 30-Jährige: "Anschließend haben wir noch ein Spaßfoto mit zwei Polizisten gemacht. Seitdem geht er mir aus dem Weg, aber mir soll s egal sein." Lorenzo war Heidolf in einer Kurve im Training über das Knie fahren und hatte direkt danach noch nach ihm getreten.

Während der spanische Aprilia-Pilot trotz seines vorzeitigen Ausscheidens mit 153 Punkten die WM-Wertung vor Donington-Sieger Andrea Dovizioso (Italien/Honda/142) anführt, unterstrich Jungstar Casey Stoner in der MotoGP seine Titelambitionen eindrucksvoll.

Der 21 Jahre alte Australier siegte auf seiner Ducati trotz Rang zwölf nach dem Start schließlich mit fast 12 Sekunden Vorsprung auf den US-Amerikaner Colin Edwards (Yamaha). Dessen Teamkollege, der siebenmalige Weltmeister Valentino Rossi (Italien), wurde nach Reifenproblemen nur Vierter und hat in der WM-Wertung bereits 26 Zähler Rückstand auf Stoner.

Autor:

Kommentieren