Die erhofften Überraschungen während der Zwischenrunde der Gelsenkirchener Hallenstadtmeisterschaft sind nicht eingetreten. Zu souverän traten die Favoriten auf.

Halle GE

Favoriten ohne Probleme weiter

Konstantin Kaczmarek
31. Dezember 2014, 02:19 Uhr

Die erhofften Überraschungen während der Zwischenrunde der Gelsenkirchener Hallenstadtmeisterschaft sind nicht eingetreten. Zu souverän traten die Favoriten auf.

Seine ersten Spiele im Sportzentrum "Am Schürenkamp" bestritt am Dienstagabend unter anderem Titelverteidiger SV Horst-Emscher, der als Westfalenligist die Gruppenphase nicht durchlaufen musste und erst jetzt in das Turnier startete. Auch YEG Hassel lief erstmals in der mit 280 Zuschauern gut gefüllten Sporthalle auf. Für die Mannschaft gilt es in diesem Jahr, das Trauma der vergangenen Jahre zu überwinden. Sowohl 2013 als auch 2014 musste das Team von Trainer Halit Hoyladi im Finale den Kürzeren ziehen. Mit dem Auftreten beider Favoriten war Spannung auf dem Parkett garantiert.

In Gruppe 1 sicherten sich SV Horst Emscher 08 und Firtinaspor ihr Weiterkommen. Firtinaspor, das am Vortag als beste Mannschaft der Gruppenphase (vier Siege, nur ein Gegentor) für Aufsehen sorgen konnte, bestätigte seine gute Form. Auch diesmal blieb die Elf ungeschlagen, acht Punkte reichten zum Erreichen des zweiten Gruppenplatzes. Damit reihte sich der A-Ligist hinter Horst-Emscher ein. Die Mannen von Übungsleiter Jörg Krimpicki konnten zehn Punkte für sich verbuchen. Der Trainer der Schwarz-Weißen haderte jedoch mit der Leistung seines Teams. "Für einen Auftakt war das in Ordnung. Wir haben aber nicht so gespielt, wie wir es wollten. Für uns als Titelverteidiger zählt nur der erste Platz", gibt Krimpicki zugleich die Marschroute für die nächsten Tage vor. In einem hitzigen und von vielen Nickligkeiten geprägten Duell trennten sich beide Qualifikanten der Endrunde mit einem 1:1-Remis.

In der zweiten Gruppe untermauerte YEG Hassel seine Favoritenstellung auf den Gewinn der Hallenstadtmeisterschaft. Die Grün-Weißen konnten jedes ihrer vier Spiele gewinnen und marschierten als Gruppenerster in die Endrunde. "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Jungs. Wir haben gegen tief stehende Mannschaften geduldig genug gespielt", erklärte Trainer Halit Hoyladi das Erfolgsrezept. In den Genuss der Endrunde im neuen Jahr wird auch die SpVgg. Erle 19 kommen. Das von Rainer Sowa trainierte Team erspielte sich neun Punkte und zählt somit zu den zehn besten Mannschaften in der Halle. Gute Chancen auf ein Weiterkommen darf sich auch Hansa Scholven ausrechnen. Mit sechs Punkten belegt das Team in der Endabrechnung den dritten Tabellenrang. Da die zwei besten Dritten aus den vier Gruppen der Zwischenrunde ebenfalls weiterkommen, stehen die Chancen für das Team von Fahri Varli nicht schlecht.

Weiter geht es mit dem Budenzauber am kommenden Freitag, den 02. Januar 2015. Die Gruppen 3 und 4 bestreiten dann ihre Spiele in der Zwischenrunde.

Autor: Konstantin Kaczmarek

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