Dirk Helmig, Trainer der SG Wattenscheid, hat die nächsten Verpflichtungs-Pflöcke eingeschalgen. Etwas überraschend bleibt Verteidiger Christian Luvuezo, der von Alemannia Aachens Jugend zur Lohrheide wechselte, an der Lohrheide.

WATTENSCHEID: Helmig schlägt Pflöcke ein

Christian Luvuezo sagt "Ja"

tt
22. Juni 2007, 17:15 Uhr

Dirk Helmig, Trainer der SG Wattenscheid, hat die nächsten Verpflichtungs-Pflöcke eingeschalgen. Etwas überraschend bleibt Verteidiger Christian Luvuezo, der von Alemannia Aachens Jugend zur Lohrheide wechselte, an der Lohrheide. "Luvu" absolvierte zwar eine Saison mit Höhen und Tiefen, verlor zwischenzeitlich seinen Platz in der Start-Elf, gilt aber als vielversprechender Nachwuchs-Manndecker mit Perspektive.

Helmig: "Wir freuen uns natürlich, dass wir weiter mit ihm planen können. Unser Angebot stand schon länger, schön, dass Christian jetzt zugesagt hat. In der Abwehr sind wir jetzt insgesamt gut besetzt."

Ein weiteres "Ja" gab es von Serkan Gündogan, der im letzten Jahr in der Verbandsliga-Truppe zu den Leistungsträgern zählte und kurioserweise exakt die gleiche Position spielt, wie sein Bruder Cahit, dessen Kontrakt bei der SG 09 ausgelaufen ist.
"Serkan spielt den klassischen Sechser, also den Mann im zentralen defensiven Mittelfeld. Er ist ein laufstarker Kämpfer-Typ, der uns mit Sicherheit weiterhilft", beschreibt der Coach den Youngster.

Mittlerweile hat die Kader-Stärke 18 Leute erreicht, einige Planstellen sind noch frei. Helmig: "Eigentlich waren 22 Mann angedacht, aber wir besetzen die Positionen nicht mit Gewalt. Es kann sein, dass wir mit 20 Akteuren starten, dann vielleicht in der Winterpause noch Ergänzungen dazu nehmen."

Der ehemalige Essener bleibt cool: "Man bekommt jeden Tag Anrufe, es gibt immer noch genug Möglichkeiten, da mache ich mir keine Sorgen." Seinen Blick hat Helmig nun auf den Sturm-Bereich gelenkt, wo eine Alternative zu Dimi Ropkas und Daniel Diaz gut täte. "Ein junger Stürmer wird gesucht", sagt der Coach. Ein nicht ganz so heißes Thema ist der ehemalige Schalker Mittelfeld-Mann Hianick Kamba, der bei den "Königsblauen" wegen eines heftigen Halbzeit-Aussetzers (RS berichtete) vor einigen Monaten vorzeitig gehen musste.

"Ob er kommt, entscheidet sich heute", erklärt Helmig. Im Rennen ist auch Germania Gladbeck, wo offenbar eine Arbeitsstelle in Aussicht steht. Diese Zeiten sind an der Lohrheide bekanntlich vorbei.

Autor: tt

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