Halle GE

A-Ligisten dominieren, neuer Besucherrekord

Benjamin Neumann
28. Dezember 2014, 21:57 Uhr

Am zweiten Tag des Stauder-Cups in der Sporthalle „Am Schürenkamp“ kämpften die die Kreisligisten aus dem Gelsenkirchener Süden um das Ticket für die Zwischenrunde.

Besonders erfreulich: Erstmals in der Geschichte der Hallenstadtmeisterschaft in Gelsenkirchen kamen zu einem Vorrundenspieltag 300 zahlende Besucher. Die Zuschauer sollten ihr Kommen nicht bereuen. Denn schon früh am Sonntag-Nachmittag zeichnete sich ab, dass die vier mitspielenden A-Ligisten in den beiden Gruppen dominieren würden.

In Gruppe C setzte EtuS 34 Gelsenkirchen ein starkes Zeichen und sicherte sich mit vier Siegen den ersten Platz. Trainer Thorsten Kraatz war glücklich über das Erreichen der Zwischenrunde: „Unsere Gruppe wollten wir gewinnen, das haben wir geschafft. In der Zwischenrunde müssen wir kleine Brötchen backen. Wir werden uns in jedes Spiel reinhängen und dann sehen, was dabei raus kommt.“


Westfalia 04 Gelsenkirchen und EtuS gingen punktgleich und mit bereits je drei Siegen im Gepäck in die letzte Partie der Gruppe C. Dort sicherte sich EtuS dann mit einem 4:1-Erfolg den ersten Platz. Westfalia-Trainer Mirko Lange war aber nicht unglücklich darüber: „Eigentlich war es in unserer Gruppe schon zu erwarten, dass wir weiterkommen würden. Die Frage war halt nur, ob wir es als Erster oder Zweiter schaffen werden. Vielleicht können wir nun in der Zwischenrunde den ein oder anderen Favoriten etwas ärgern und uns möglichst gut verkaufen.“

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Auch in Gruppe C fiel die Entscheidung über Platz 1 und 2 in einem direkten Aufeinandertreffen zwischen den beiden A-Ligisten Blau-Weiß Gelsenkirchen 1920 und ETuS Bismarck 1931. Beide Teams besiegten jeweils den FC Kickers Ückendorf 68, Eintracht Gelsenkirchen und die Sportfreunde Bulmke 1967. Im vorletzten Spiel des Sonntagabends trennten sie sich dann 2:2 Unentschieden, wobei sich die Blau-Weißen aufgrund der besseren Tordifferenz Platz eins sicherten. Entsprechend zufrieden war Coach Dirk Hennig: „Wir wurden in unserer Gruppe zwar als Favorit gehandelt, dass es aber so deutlich wird hätte ich nicht erwartet. Nun wollen wir so weit kommen, wie es geht. Die Jungs haben richtig Lust. Es wird nun schwer, aber vielleicht ist wie im letzten Jahr auch wieder die Endrunde für uns drin.“

Ebenfalls optimistisch geht Bismarcks Spielertrainer Danny Göring die Zwischenrunde an: „Alles andere als ein Weiterkommen in der Vorrunde hätten wir uns nicht erlauben können. Nun spielen wir gegen etwas größere Mannschaften und können vielleicht für eine Überraschung sorgen. Der ein oder andere Spieler wird noch aus dem Urlaub zurückkommen und dann werden wir mal schauen, wie die Großen so spielen.“

Autor: Benjamin Neumann

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