Der englische Traditionsverein Leeds United ist kurz vor dem Bankrott wohl doch gerettet worden. Ken Bates übernimmt das Amt des Präsidenten beim Zweitligisten und setzt auf die finanzielle Hilfe von Geschäftsleuten.

Ken Bates haucht Leeds neues Leben ein

see
21. Januar 2005, 12:21 Uhr

Der englische Traditionsverein Leeds United ist kurz vor dem Bankrott wohl doch gerettet worden. Ken Bates übernimmt das Amt des Präsidenten beim Zweitligisten und setzt auf die finanzielle Hilfe von Geschäftsleuten.

Bei Leeds United ist wieder ein bisschen Leben in den Verein zurückgekehrt. Der kurz vor dem Bankrott stehende englische Zweitligist steht offenbar unmittelbar vor der Rettung. Ken Bates, der Anfang des vergangenen Jahres auf Druck von Öl-Milliardär Roman Abramowitsch nach 22 Jahren den Vorsitz beim Premier-League-Klub FC Chelsea aufgegeben hatte, übernimmt beim letztjährigen Absteiger das Präsidentenamt und will mit der finanziellen Hilfe verschiedener Geschäftsleute den Klub wieder auf Kurs bringen.

"Das von Herrn Bates angeführte Konsortium hat den Vertrag unterschrieben. Dieser Vertrag sichert Leeds auf lange Sicht das Überleben. Wir haben keinen Zweifel, dass Herr Bates nur im Sinne von Leeds handeln wird", erklärte der bisherige Klub-Boss Gerald Krasner, der seinen Posten mit sofortiger Wirkung räumen wird.

33 Millionen Schulden drücken den Ex-Meister

Der Ex-Meister ist aktuell mit 33 Millionen Euro verschuldet. Doch der 73-jährige Bates, der 1982 auch Chelsea vor dem Bankrott bewahrt hatte, glaubt an den Erfolg seiner Sanierungsmaßnahmen. "Als erstes wollen wir Stabilität bringen und alle Unsicherheiten aus dem Weg räumen. Ich glaube, das können wir schaffen, indem wir meine Lebenserfahrung einbringen, um Leeds zu helfen", sagte Bates selbstbewusst.

Autor: see

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