SuS Langscheid/E.

"Die Spieler wachsen nicht auf Bäumen"

30. Dezember 2014, 11:37 Uhr

Nach der Trennung von Marco Szczygiel ist Bernd Löseke die Hoffnung der Langscheider im Abstiegskampf. Wie geht es am Sorpesee im neuen Jahr weiter?

Bernd Löseke, wie fällt Ihr Fazit der abgelaufenen Hinrunde aus?
Ich bin ja noch Außenstehender. Aber auch aus der Sicht war es schon vor der Saison klar, dass es ein schwieriges Jahr für den Verein werden würde. Es ist grundsätzlich nicht überraschend, dass die Mannschaft in der Tabelle so weit unten steht. Enttäuschend sind lediglich die vielen Gegentore, die wir in dem ein oder anderen Spiel kassiert haben. Das war insgesamt zu viel und vorher auch anders geplant.

Wird es im Winter personelle Veränderungen geben?
Das ist hier nicht so ganz einfach. Wir haben nicht die Infrastruktur, die es für uns begünstigt, schnell neue Spieler zu holen. Die wachsen hier leider nicht auf Bäumen. Verstärkung können wir gebrauchen, auch in allen Mannschaftsteilen. Wenn wir keinen Neuzugang bekommen, schaffen wir das auch mit den vorhandenen Spielern.

Was erhoffen Sie sich von der Rückrunde 2015?
Ganz klar, dass wir drei Mannschaften hinter uns lassen. Das ist das alleinige Ziel. Wir wollen keine Punkte wegschenken. Letztlich ist es für uns entscheidend, am Ende überm Strich zu stehen.

Wann beginnt die Vorbereitung? Gibt es eventuell sogar ein Trainingslager?
Wir fangen am 3. Februar an. Ein Trainingslager ist nicht geplant, es ist auch viel zu schön hier. Wir haben ein buntes Programm von Testspielen mit Gegnern von der Bezirks- bis zur Oberliga. Zum Rückrundenauftakt gegen Brünninghausen werden wir wettbewerbsfähig sein.

Statistiken zum SuS Langscheid/Enkhausen finden Sie auf Seite 2.

Langscheid/Enkhausen hat gemeinsam mit dem TuS Heven die meisten Gegentore kassiert. In fünf Spielen kassierte die Mannschaft fünf oder mehr Tore.

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