Der Schweizer Nationalspieler Benjamin Huggel hat Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt um die Freigabe gebeten und will in seine Heimat zum FC Basel wechseln. `Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen. Benjamin fühlt sich in Frankfurt wohl, aber sieht natürlich, dass wir Inamoto verpflichtet haben. Und er will auf alle Fälle bei der Europameisterschaft 2008 im eigenen Land dabei sein´, sagte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen der Frankfurter Rundschau.

Mittelfeldspieler bittet Eintracht um Freigabe

Huggel vor Wechsel zum FC Basel

22. Juni 2007, 12:32 Uhr

Der Schweizer Nationalspieler Benjamin Huggel hat Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt um die Freigabe gebeten und will in seine Heimat zum FC Basel wechseln. `Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen. Benjamin fühlt sich in Frankfurt wohl, aber sieht natürlich, dass wir Inamoto verpflichtet haben. Und er will auf alle Fälle bei der Europameisterschaft 2008 im eigenen Land dabei sein´, sagte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen der Frankfurter Rundschau.

Huggel, dessen Vertrag bei der Eintracht noch bis Ende Juni 2008 läuft, schätzt seine Chancen auf einen Stammplatz bei der den Hessen nach der Verpflichtung des japanischen WM-Teilnehmers Junichi Inamoto nur noch als gering ein. Da der Schweizer Nationaltrainer Köbi Kuhn bereits mehrfach signalisiert hat, nur Stammspieler für die EM zu berufen, will der defensive Mittelfeldspieler nun zurück nach Basel. Unterdessen scheint der seit Wochen im Raum stehende Wechsel von Mittelfeldspieler Albert Streit zum Vizemeister Schalke 04 endgültig zu platzen.

`Bei Streit ist es offensichtlich so, dass die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Die Spieler haben Verträge, und die müssen sie erfüllen. Wenn Schalke nicht die erforderliche Summe bezahlen will, dann ist das nicht das Problem von Eintracht Frankfurt´, sagte Trainer Friedhelm Funkel. Trotz mehrerer Verhandlungsrunden konnten sich die Hessen und die Königsblauen bislang nicht auf die Ablösesumme für den drittbesten Vorbereiter der vergangenen Spielzeit einigen.

Die Eintracht verlangt vier Millionen Euro für Streit, der in Frankfurt eigentlich noch bis 2009 unter Vertrag steht. Schalke will aber offenbar maximal zwei Millionen Euro als Ablöse zahlen. Interesse haben die Frankfurter weiter an einer Verpflichtung von Leon Andreasen von Werder Bremen. Allerdings hat der Däne bereits mehrfach betont, für den Fall einer Freigabe am ehesten nach Schalke wechseln zu wollen. `Es wird sehr schwer für uns´, meinte Bruchhagen.

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