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Wulfen eröffnet den Dreikampf

09. Dezember 2014, 10:07 Uhr

Blau-Weiß Wulfen hat den Kampf um die Tabellenspitze durch einen 1:0-Sieg über Spitzenreiter SV Lembeck richtig spannend gemacht.

Lembeck, der FC Marl und BW Wulfen stehen mit jeweils 32 Punkten an der Spitze der Kreisliga A.

Danny Lützner erzielte nach einem Missverständnis in der Lembecker Hintermannschaft trotz Unterzahl den Siegtreffer der Wulfener (60.). Zuvor hatte Kai Lamprecht wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte kassiert. „Das war vertretbar“, urteilte Meik Tregel, der aber auch zugab: „Das sage ich, weil es uns absolut nicht geschadet hat. Die Jungs haben danach noch konzentrierter gespielt“.

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Beinahe wäre der Sportliche Leiter selbst noch zu einem Einsatz gekommen. Wegen seiner fünften Gelben Karte war er für den Einsatz in der zweiten Mannschaft, die in der Kreisliga B spielt, gesperrt. „Ich habe mich einfach bei Trainer Detflef Albers angeboten und saß mit auf der Bank“, erklärte der gelernte Innenverteidiger seine ungewohnte Rolle während der Partie.

Unmittelbar nach dem Spiel schlüpfte er wieder in eine ganz andere. „Ich freue mich, dass die Tabelle die Kräfteverhältnisse trotz der Punktegleichheit immer noch richtig darstellt“, ließ Tregel durchblicken, dass er den Lauf von acht Spielen ohne Niederlage und den direkten Anschluss an die Tabellenspitze nicht zum Anlass nehmen will, die Zielsetzung für die Saison zu ändern.

Tregel erwartet Leihgaben aus der Westfalenliga

„Wir genießen jetzt die Situation“, wollte Tregel den Sieg im Derby noch eine Weile auskosten. Und am kommenden Samstag auf Platz eins klettern? Wulfen empfängt Viktoria Heiden II. „Wir wollten das Spiel wegen unserer Weihnachtsfeier auf den Freitagabend verlegen. Ich denke nicht, dass wir da auf die zweite Mannschaft treffen werden“, gingen beim Sportlichen Leiter die Gedankenspiele los.

Und dann geht schon die Vorbereitung auf die Rückrunde los. Ganz gleich, ob Wulfen sogar als Herbstmeister ins neue Jahr geht, Tregel ist stets darum bemüht, den Ball flach zu halten. „Wir müssen den 31. Dezember abwarten“, warnte der Sportliche Leiter und erinnerte sich an die letzte Saison. „Da haben uns in der Winterpause 30 Tore verlassen.“ Nachdem mit Niko Tautz und Stanislav Ziegler die beiden besten Torschützen dem Verein den Rücken gekehrt hatten, lief es bei Blau-Weiß überhaupt nicht mehr rund.

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