Die Nachricht, dass Thorsten Burgsmüller den VfB nach nur einem halben Jahr wieder verlassen wird, überraschte. Denn der Offensiv-Stratege kam erst im Winter vom Landesligisten Sterkrade nach Homberg und schaffte sofort den Sprung in die Startelf. Interims-Coach Thomas Bungart war von den Qualitäten des ehemaligen Essener Rot-Weissen mehr als überzeugt und ging nach dem gesicherten Klassenerhalt auch von einer Weiterbeschäftigung aus (RS berichtete).

HOMBERG: Burgsmüller braucht neue Herausforderung

"Erfolgreiche, runde Geschichte"

tr
19. Juni 2007, 09:56 Uhr

Die Nachricht, dass Thorsten Burgsmüller den VfB nach nur einem halben Jahr wieder verlassen wird, überraschte. Denn der Offensiv-Stratege kam erst im Winter vom Landesligisten Sterkrade nach Homberg und schaffte sofort den Sprung in die Startelf. Interims-Coach Thomas Bungart war von den Qualitäten des ehemaligen Essener Rot-Weissen mehr als überzeugt und ging nach dem gesicherten Klassenerhalt auch von einer Weiterbeschäftigung aus (RS berichtete).

Doch Burgsmüller lehnt ab: "Meine Entscheidung hat nichts mit dem Verein zu tun. Es waren interne Sachen", hat der Ex-Speldorfer für sich selbst schon einen Schluss-Strich gezogen. Auch wenn ihm der Abschied schwer fällt, denkt er gerne an seine Zeit im "PCC"-Stadion zurück: "Ich habe mich mit Thomas und Abteilungsleiter Wolfgang Graf sehr gut verstanden. Für die Jungs tut es mir sehr leid, weil es eine runde Geschichte und ein voller Erfolg war. Ich habe immer von Beginn an gespielt, was für einen Landesliga-Spieler nicht normal ist."

Nach zwei Partien im Angriff wurde Burgsmüller sogar umfunktioniert, agierte fortan auf der linken Defensiv-Seite. Eine Rolle, die ihm überhaupt nicht liegt, die er aber mehr als souverän erfüllte. "Es ist auf gar keinen Fall die neue Position für mich", winkt Burgsmüller, der bereits einen neuen Club gefunden hat, ab: "Ich habe bei TuRa 88 Duisburg unterschrieben und freue mich darauf, endlich wieder offensiv spielen zu können."
Wer den ehrgeizigen Akteur kennt, weiß, dass er ständig neue Herausforderungen braucht und sucht: "In Homberg gab es nur ein Ziel: Klassenerhalt. Die Mission ist uns geglückt. Jetzt will ich mit TuRa unbedingt den Verbandsliga-Aufstieg schaffen", ballt Burgsmüller, der nach der Vertragsunterschrift in Duisburg auch noch ein Angebot von ETB Schwarz-Weiß Essen erhielt, die Faust. "Es ist für mich der richtige Schritt gewesen."

Autor: tr

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