Jetzt, nachdem alle Unklarheiten in Gladbeck beseitigt scheinen (RS berichtete ausführlich), macht sich Coach Guido Naumann wieder an die Arbeit, den Kader für die kommende Saison aufzustellen. Und dafür hat der Trainer einen Verhandlungs-Marathon hinter sich gebracht.

GLADBECK: Dominic Tempel, Schneider und Nennhuber

Naumann: "Würde passen"

tr
18. Juni 2007, 20:53 Uhr

Jetzt, nachdem alle Unklarheiten in Gladbeck beseitigt scheinen (RS berichtete ausführlich), macht sich Coach Guido Naumann wieder an die Arbeit, den Kader für die kommende Saison aufzustellen. Und dafür hat der Trainer einen Verhandlungs-Marathon hinter sich gebracht.

Als erstes setzte er sich mit Kevin Nennhuber aus der U19 des VfL Bochum zusammen. Der 1,92 Meter-Hüne ist Linksfuß und in der Defensive variabel einsetzbar. "Eventuell kommt ein Ausleih-Geschäft zu Stande", muss sich Naumann noch mit den VfL-Verantwortlichen treffen, da Nennhuber noch einen gültigen Kontrakt in Bochum besitzt.

Gleiches gilt auch für Oberhausens Stephan Schneider, der zusammen mit dem Vater am Krusenkamp vorstellig wurde. "Ich würde es mit Stephan am liebsten sofort klar machen, aber er hat sich noch Bedenkzeit erbeten", ist Naumann von den Qualitäten des 20-Jährigen, der auch noch ein Angebot des VfB Homberg auf dem Tisch hat, überzeugt. Aus Oberhausener Sicht wäre diese Variante kein Problem. "Wir würden ihn gerne ausleihen, damit Stephan Spielpraxis sammeln kann", erklärt RWOs Sportlicher Leiter Jürgen Luginger. Naumann strahlt: "Er ist ein sehr schneller, torgefährlicher Mittelfeld-Spieler, der hervorragend zu uns passen würde."

Vorstellen kann sich der Ex-Profi auch einen Transfer von Dominic Tempel. Der 26-Jährige kickte bereits für Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen in der Regionalliga. Doch seine Verletzungsseuche hat ihn immer wieder aus der Bahn geworfen. Momentan spielt Tempel für den Landesliga-Absteiger TSK Herne. "Warum soll er in der Bezirks-Klasse verhungern?", fragt Naumann. "Ich habe ihm ein leistungsbezogenes Angebot gemacht und hoffe, dass er zusagen wird." DJK-Kapitän Irfan Durdu kickte mit Tempel zusammen bei Adler Osterfeld und hat ihn empfohlen.

Sollten sich die drei Kandidaten für die Germania entscheiden, ist die Tür für Daniel Gavranovic zu. Der Kornharpener gab zwar seine mündliche Zusage, ist seit Wochen aber nicht mehr erreichbar. Nach RS-Informationen soll ihm ein Angebot von der TSG Sprockhövel vorliegen.

Autor: tr

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