Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass der Holthausener TV den ehemaligen Trainer Dennis Roitzheim vor die Tür setzte.

Holthausener TV

Altlasten sind weg, Transfermarkt-Angriff

Konstantin Kaczmarek
19. November 2014, 14:59 Uhr

Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass der Holthausener TV den ehemaligen Trainer Dennis Roitzheim vor die Tür setzte.

Der neue Mann an der Seitenlinie steht indes vor einer schweren Aufgabe. Achim Gawellek wurde mit den Aufgaben vertraut, die bisher punktlose Truppe doch noch zum Klassenerhalt in der Kreisliga B zu führen. Ein Ziel, das zweifelsohne Mut erfordert. Nach zwölf Spieltagen wurden bereits 88 Tore zugelassen, vier hingegen nur selbst geschossen. Fußball-Obmann Heinz Wörsdörfer gibt sich jedoch kämpferisch.

"Wir bleiben drin"

Wörsdörfer hat den Glauben an den Klassenerhalt noch lange nicht verloren. "Wir bleiben drin. Der Holthausener TV wird nicht absteigen. Ich garantiere, dass die Mannschaft bereits vor Weihnachten punkten wird", glaubt er. Der DFB-Ehrenamtsträger, der im Jahr 2013 für sein langjähriges Engagement beim Holthausener TV geehrt wurde, weiß um die Brisanz der nächsten Duelle. Er erwartet, dass die Mannschaft nur noch Endspiele vor der Brust habe. "Jetzt gilt: Augen zu und durch", erklärt er.

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Ihn stimmt positiv, dass das Team nun ein neues Gesicht habe. "Wir haben in den letzten zwei Wochen ordentlich ausgemistet. Es sind viele neue Spieler da, der größte Teil der Altlasten ist raus. Wir sind in unseren Planungen allerdings noch lange nicht am Ende. Wir wollen auf dem Transfermarkt noch weiterhin tätig werden", verspricht Wörsdörfer. Mit dem Amtsantritt Gawelleks am 11.11 endete auch die Zeit als Interimstrainer für den Obmann. In den Spielen gegen Post SV Duisburg und den SV Raadt II betreute er die Mannschaft. Erfolglos, es hagelte eine 0:8 und eine 0:4-Niederlage.

Erstes Spiel gegen TuRa 88 Duisburg III

Seinen Einstand wird Gawellek am 30.11 im Spiel gegen TuRa 88 Duisburg III geben. Nicht genug Zeit, wenn es nach Wörsdörfer geht. "Natürlich reicht diese Zeit nicht aus, um alles zu ändern. Was ich allerdings sehe, ist, dass er die Jungs beim Training erreichen kann. Die Spieler sind wissbegierig. Deren Augen leuchten, wenn Gawellek ihnen was beibringen kann", schätzt er die Arbeit des neuen Coachs.

"Nichts zu verlieren"

Angesprochen auf die Auslosung zur Mülheimer Stadtmeisterschaft, bei der er mit der Aussage, sein Verein würde Hallenmeister werden, für reichlich Wirbel sorgte, muss der Obmann selber lachen. "Das war natürlich nicht ernst gemeint. Wir haben gegen die uns zugelosten Vereine Mülheimer SV, Vatangücü und Speldorf keine Chance. Aber das ist genau das, was der Verein aktuell braucht. Wir haben einfach nichts zu verlieren", denkt Wörsdörfer.

Autor: Konstantin Kaczmarek

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